(openPR) Das zentrale Geschäftsviertel von Melbourne um den Yarra River war einst ein blühendes Feuchtgebiet. Seine Wolkenkratzer waren Flußeukalypten, in denen Vögel wohnten.
Nahe der heutigen Southbank Plaza, wo moderne Melbourner sich ihr Sushi und ihre Burger schmecken lassen und ihre Cappuccinos schlürfen inmitten eines Geräuschpegels von hupenden Autos und klappernden Tramwagen versammelten sich die ursprünglichen Australier zum Tauschhandel und gemeinschaftlichen Treffen in einem heiteren Feuchtland aus Rohrkolben, Sumpfwallabies und Regenbogenloris. Southbank war - damals und heute - ein Ort, an dem gegessen, getrunken und Geschichten erzählt wurden.
Walkabout mit Aborigines
Heute können Touristen mit einem Aborigine als Führer und ein wenig Fantasie einen Walkabout zurück in die Vergangenheit unternehmen.
Walkin' Birrarung (was soviel bedeutet wie Fluss der Nebel) ist eine zweistündige Reise zurück ins Land der Vorfahren der fünf Stämme der Kulin Nation, dem kollektiven Namen für die südöstlichen Aborigines. Melbourne durch die Augen eines eingeborenen Führers zu sehen ist eine fesselnde und beeindruckende Erfahrung.
Tour Guide Dean Stewart begrüßt die Spaziergänger mit einem warmen "Womin Jeka", oder "willkommen in meinem schönen Land" und führt die Gruppe kurz ein in die Geschichte der ursprünglichen Besitzer, bevor er aufbricht. Dean nutzt eine Reihe von Bildern und Zeichnungen früher Siedler, die die Gegend zeigen, um den Gegensatz zwischen Damals und Heute zu zeigen.
Walkin' Birrarung ist ein Projekt des Koorie Heritage Trust, einem Kulturzentrum in der Mitte der Stadt, wo die einzigartigen Traditionen, die Sprache und die Geschichte der südöstlichen Aborigines in einer interaktiven Ausstellung gezeigt wird. Mehr als 4000 Artefakte, Fotos und Kunstwerke werden ausgestellt, und es gibt auch einen Souvenirladen, eine Recherchebibliothek mit seltenen Büchern und mündlichen Überlieferungen sowie eine moderne Galerie, die Koorie Kunst ausstellt.
Küche der Aborigines im Süden Australiens
Einen Geschmack für die Eingeborenenkultur kann man im Tjanabi Restaurant in Melbourne entwickeln.
Am Federation Square gelegen bezeichnet sich das Restaurant selbst als "All Australian Restaurant". Eingeborenenkunst bedeckt die Wände und zieht das Auge an mit seinen rohen Ockerfarben und den auffallenden Formen und Kringeln. Die Besitzerin Caroline Briggs - eine Boonwurrung Älteste, Köchin und charmante Erzählerin - nimmt ihre Gäste mit auf eine einzigartige kulinarische Reise durch eine Mischküche aus wilder Nahrung und regionalen viktorianischen Produkten wie Ciabatta gewürzt mit Akaziensamen, Saltbush und Buschtomaten.
Feine Weine aus der Region Victoria begleiten das Probemenü. Vom blauen Schwimmerkrebs mit Buschtomaten Concasse bis zum Dessert aus Passionsbeeren und Feigen Eiscreme ist dies ein faszinierendes und delikates Erlebnis. Die Weine sind auch exzellent, vor allem der Summerhill Shiraz, der zum Emu Fillet in einer Soße aus Quandong, einer bitter schmeckenden einheimischen Pfirsichsorte, serviert wird.
Tjanabi bedeutet "feiern und teilen", und Caroline und ihr Team beherzigen dies mit Freuden. Es ist ein kulinarisches Abenteuer, das unvergesslich bleibt.
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