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Treppe ins Jenseits

11.05.200914:23 UhrKunst & Kultur
Bild: Treppe ins Jenseits
Bühnenbau auf der Waldbühne in Sigmaringendorf
Bühnenbau auf der Waldbühne in Sigmaringendorf

(openPR) Eine gigantische Treppe entsteht derzeit in Sigmaringendorf. Dabei geht es keineswegs darum, ein höheres Stockwerk zu erreichen. Vielmehr soll das Bauwerk eine direkte Verbindung ins Jenseits sein. Gott, der Herr wird über diese Treppe ebenso schreiten, wie sein starker Bote, der Tod. Jedoch handelt es sich nicht um einen kühnen Plan von religiösen Eiferern: Auf der Waldbühne bauen fleißige Helfer seit Wochen an den Kulissen für „Jedermann“ und die „Biene Maja“.



In Sigmaringendorf macht bereits ein geflügeltes Wort über Waldbühne-Spielleiter Joachim Link die Runde: „Der hätte seine Treppe am liebsten bis nach Zielfingen gebaut!“ flüstern Insider mit einem Grinsen auf dem Gesicht. Damit soll jedoch keineswegs der Nachbarort in himmlische Sphären gehoben werden. Der Spruch bringt aber zum Ausdruck, dass es sich um die mit weitem Abstand größte Treppenkonstruktion in den mehr als 80 Jahren des Bestehens der Freilichtbühne handelt. Gut zehn Meter tief führt die bis zu sechs Meter breite Treppe auf ein vier Meter hohes Podest. Rund 150 Arbeitsstunden stecken bis heute in der Konstruktion und dabei fehlen noch Teile des Geländers und der Farbanstrich.
Unbedingt notwendig war diese Treppe für die Inszenierung des Jedermann, wie Regisseur Joachim Link erklärt. Bildet sie doch die Verbindung von unserer Welt, der Welt des Jedermann zum Jenseits, der himmlischen Sphäre von wo aus Gott die Menschen beobachtet. Als dieser schließlich erkennt, wie wenig sein Werk auf Erden geachtet wird, beschließt er „Gerichtstag zu halten und Jedermann zu richten nach seinem Teil“. So schreitet schließlich des Todes grausame Gestalt die Treppe herab und schlägt Jedermann auf sein Herz.
Wesentlich weniger dramatisch geht es im Kinderstück zu. Die Abenteuer der Biene Maja sind wohl jedem aus Kindheitserinnerungen vertraut. Jugendspielleiter Matthias Henne hätte für seine Inszenierung keine überdimensionale Treppe gebraucht. „Zwei Stücke unter einen Hut zu bringen, bedeutet immer, Kompromisse zu schließen“, betont Henne. So wurde im unteren Drittel der Treppe eine zweite Ebene eingebaut, um der Biene Maja und ihren Freunden Flip und Willi eine weitere, erhöhte Spielfläche zu schaffen. So konnten beide Regisseure gut mit der zentralen Konstruktion des diesjährigen Bühnenbildes leben.
Fertig ist die Bühne aber noch lange nicht. Bis zur Maja-Premiere am 13. Juni entstehen noch eine Ruine, ein Bienenstock und ein überdimensionaler Ameisenhaufen – alles Spielgelegenheiten für die Biene Maja, denn der Jedermann benötigt außer seiner Treppe nicht mehr viel Kulisse.
Wenn Mitte bis Ende Mai die vollständig von Ehrenamtlichen ausgeführten Bühnenbauarbeiten abgeschlossen sind, schlägt die Stunde von Bühnenmalerin Irmhild Redemann-Bühler, die den Kulissen dann den nötigen Farbanstrich verpassen wird.
Die Schauspieler proben indessen schon fleißig auf der Baustelle und lassen sich auch durch herumliegende Bretter und Balken nicht irritieren. Im Gegenteil: So manche noch nicht verarbeitete Dachlatte wurde hier schon zum Ersatz für den noch nicht vorhandenen Spazierstock verwendet oder diente dem Grashüpfer bei seinen ersten Hüpfversuchen als Stütze. „So viel Improvisation muss ein Schauspieler schon hinkriegen“, heißt es dazu auf der Waldbühne. Der Kartenvorverkauf für beide Stücke per Telefon (werktags von 18 bis 20 Uhr) und im Internet ist übrigens bereits gestartet, die Spieltermine sind im Internet abrufbar.

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