(openPR) BERLIN. Vierhundert Jahre nach den spektakulären Entdeckungen des Astronomen Galileo Galilei präsentieren mehr als dreißig Planetarien und die Europäische Weltraumorganisation ESA ihr erstes gemeinsames Planetariumsprogramm „Augen im All – Vorstoß ins Unsichtbare Universum“. Ab heute ist die Show, die am Zentrum für Kultur- und Wissenschaftskommunikation der Fachhochschule Kiel produziert wurde, in führenden deutschen, österreichischen und schweizerischen Planetarien zu sehen.
Planetariumsshows sind normalerweise vollständig 3-D animiert. Nicht so bei „Augen im All“. Hier agierten fünf Mitglieder des Kieler Ensembles vor einem Greenscreen, gefilmt von einer speziellen Fish-Eye-Kamera. So konnten später vollendete, virtuelle Hintergründe hinzugefügt werden. Die Fish-Eye-Kameratechnik wurde auch im Satellitenkontrollzentrum der ESA in Darmstadt verwendet, in dem das Team drehte.
Anlässlich der Berliner Premiere im Zeiss Großplanetarium gratulierte der schleswig-holsteinische Wissenschaftsstaatssekretär Jost de Jager den Mitwirkenden der Fachhochschule Kiel zu ihrer Produktion: „Es ist an der Fachhochschule Kiel gelungen, eine weltweit einmalige Kompetenz zu entwickeln, die nicht nur für Planetarien, sondern auch für andere Medienproduzenten ein fantastisches Potenzial birgt. Ein Auftrag der ESA ist eine hohe Anerkennung für diese Kompetenz.“
Die Veranstaltung der Landesvertretung von Schleswig-Holstein fand in Kooperation mit der Fachhochschule Kiel, der ESA und dem Zeiss Großplanetarium Berlin statt.
Weitere Informationen unter www.planetariumshow.eu und www.landesvertretung.schleswig-holstein.de.










