(openPR) Der Höhepunkt des Snooker-Jahres ist die Austragung der Weltmeisterschaft im Crucible Theatre in Sheffield. Noch bis zum 7. Mai treffen dort die weltweit besten Spieler aufeinander. Im deutschen Fernsehen wird der Snooker-Marathon in über 100 Live-Stunden beim Sender Eurosport übertragen. Wer vom Snooker-Fieber angesteckt wurde, möchte vielleicht selbst gerne aktiv werden und zum Queue greifen. Die Billardgemeinschaft Ballhaus Rumeln e.V. bietet beste Voraussetzungen für Neueinsteiger und Profis gleichermaßen.
Snooker-Billard ist noch nicht einmal eine olympische Sportart und hat trotz des langsamen Spielablaufs, seltenen Bildschnitten, mangelnden Superlativen und fehlenden deutschen Stars mehr als eine Million Zuschauer bei den Übertragungen via Fernsehen in Deutschland erreicht.
Die meisten Top-Spieler kommen aus England und Irland, was vor allem der Entwicklung der Sportart durch britische Kolonialkräfte in Indien geschuldet ist. Erfolgreiche Snooker-Spieler besitzen in ihrer Heimat meist den Status eines Stars; bedeutende Turniere sind mit mehreren Hunderttausend Euro dotiert.
„Gute Snooker-Spieler zeichnen sich durch Beharrlichkeit und Nervenstärke aus. Neben Können, das sich erst über Jahre entwickelt, ist vor allem gute Ausdauer und Konzentration gefragt“, beschreibt Detlef Schürmann, Vorsitzender der Billardgemeinschaft Ballhaus Rumeln e. V., die Anforderungen an den Snooker-Sport. Aber auch Neulinge haben schon nach kurzer Zeit erste Erfolgserlebnisse, wenn sie unter fachkundiger Leitung wie in der Billardgemeinschaft Ballhaus Rumeln e.V. trainieren.
Das technische Können ist beim Präzisions-Billard enorm: Kugeln mit einem Durchmesser von 52,5 Millimetern müssen in Taschen versenkt werden, die weiter in die Banden eingezogen und enger sind als etwa beim Poolbillard. Und das auf einem Tisch von nahezu gigantischen Ausmaßen mit etwa 3,5 m × 1,8 m (exakt: 3556 × 1778 mm). Snooker-Tische sind bis zu 1,5 t schwer.
Neueinsteiger sollten sich davon nicht schrecken lassen. Sie finden im Vereinsteam leicht Anschluss. „Uns kommt es besonders auf die Teamfähigkeit unserer Mitglieder an“, so Detlef Schürmann. „Am Tisch ist zwar jeder Spieler auf sich allein gestellt, aber im Ligabetrieb müssen alle zusammen halten, damit der Erfolg nicht ausbleibt.“








