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Dem Blut auf der Spur

28.04.200917:51 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) 5. Internationale Fachmesse und Wissensforum für automatische Identifikation - EURO ID 5. -7. Mai 2009, EXPO XXI, Köln

Düsseldorf/Köln, 28. April 2009. Die diesjährige Internationale Fachmesse EURO ID 2009 wird am 5. Mai 2009 zum fünften Mal in Köln eröffnet. Ein wichtiges Thema ist in diesem Jahr das Gesundheitswesen. So setzt zum Beispiel der DRK-Blutspendedienst Ost RFID-Lösungen zur Transportverfolgung von Blutprodukten ein. Wie das vonstatten geht, zeigt der DRK-Blutspendedienst Ost in Kooperation mit der Feig Electronic GmbH auf der Fachmesse. Jede Transportbox ist mit einem Chip ausgestattet, der die Dokumentation und Registrierung kritischer Daten erlaubt. Beim Eingang im Blutspendedienst werden relevante Daten wie Transportdauer und Temperatur erfasst und ausgewertet. Weitere Vorteile: Der Vertrieb und die Eingangskontrolle im Blutdepot der Krankenhäuser sind in Verbindung mit der Temperaturkontrolle ebenfalls qualitativ sicherer möglich. Gleichzeitig wird eine Lösung der Fa. MacoPharma vorgestellt, die Blutbeutel mit integrierten RFID-Label vertreibt. Damit ist ein einfachere Prozesserfassung der einzelnen Blutprodukte sowie die Ablage relevanter Daten auf dem Chip im Prozess, wie Haltbarkeit, Chargen- und Spendennummer möglich.



Frithjof Walk, Sales Manager bei der Feig Electronic GmbH, erklärt, warum sein Unternehmen die Blutspendeaktion unterstützt: "Als RFID-Pionier der ersten Stunde ist Feig Electronic besonders daran interessiert, Märkte zu entwickeln, die langfristig ein gutes Geschäftspotenzial bieten. Kostendruck und Innovationsfreude sind zwei Eigenschaften, mit denen man das Gesundheitswesen umschreiben kann. Wir haben den DRK-Blutspendedienst Ost von Anfang an bei der Entwicklung der RFID-Projekte unterstützt. Gleichzeitig möchten wir mit dieser Aktion aber auch zur Stabilität der Blutversorgung besonders zwischen den Feiertagen im April und Mai hinweisen. Wir möchten hier ein Zeichen setzen, Nachhaltigkeit auch im Sinne der sozialen Verantwortung für unsere Gesellschaft zu verstehen. Ich möchte alle Kölner Bürger, Aussteller und auch Messebesucher auffordern, sich an der Blutspendeaktion zu beteiligen. Als Dankeschön verlosen wir unter allen Spendern einen sehr attraktiven Preis."

Dr. Ralf Knels (designierter Institutsleiter, Institut für Transfusionsmedizin in Cottbus des DRK-Blutspendedienst Ost) hofft, dass die Aktion Informationstechnologie und Medizin näher bringt: "Viele Kliniken haben begriffen, dass sie die die Möglichkeiten der modernen IT besser nutzen müssen, um betriebswirtschaftlich arbeiten zu können und das Gesundheitssystem langfristig durch die Verbesserung der Patientensicherheit weiterzuentwickeln. Ein Haupthinderungsgrund ist, dass es oft einfach an EDV-technischen Voraussetzungen fehlt, aufgrund der Hemmschwelle vor dem Computer, pfiffiger Softwarelösungen oder knapper Budgetierung."

Intelligente Objekte sollen sich selbständig organisieren
Solche und andere Innovationen werden durch Forschungsprojekte vorangetrieben, die branchen- und themenübergreifend arbeiten. So auch das neu gegründete "Zentrum für Intelligente Objekte" (ZIO), welches sich auf der Internationalen Fachmesse für automatische Identifikation EURO ID 2009 in Köln erstmals vorstellen wird. Fehlende Ersatzteile in der Produktion können weitreichende und fatale Folgen haben. Wie aber wäre es, hätte ein Ersatzteil oder dessen Verpackung eine eigene "Intelligenz" und sogar eine Internetadresse? Die gesuchten Teile könnten online auf sich aufmerksam machen, so dass keine Wartezeiten oder Engpässe mehr entstünden. Das Anfang Februar 2009 gestartete "Zentrum für Intelligente Objekte ZIO" in Nürnberg erforscht und entwickelt so genannte Smart Object-Technologien wie Identifikations-, Kommunikations-, und Ortungssysteme.

Die Grundüberlegung ist, Objekte, die sich durch logistische Systeme bewegen, mit einem mikroelektronischen Baustein in Größe einer Scheckkarte oder Streichholzschachtel auszustatten, einem sogenannten Sensorknoten. Dieser kann drahtlos mit anderen Knoten und der Umgebung kommunizieren und kleinere Softwareprogramme ausführen. Beispielsweise könnte sich eine mit einem Sensorknoten ausgestattete Ersatzteilverpackung über das in vielen Lagern vorhandene drahtlose Ethernet mit dem Internet verbinden, Anfragen aus dem Internet aufnehmen, einen Abgleich mit den konkreten Anforderungen durchführen und bei im Voraus definierten Übereinstimmungsmerkmalen eine Antwort an den Verfasser der Anfrage versenden.

Die wesentliche Herausforderung bei der Entwicklung solcher Systeme ist es, Technologien so zu entwickeln, dass die darauf basierenden Anwendungssysteme und Dienstleistungen betriebswirtschaftlich argumentierbar sind. Unter der Leitung von Dr. Alexander Pflaum werden die Entwicklungen aus dieser Forschung den Industrieertrag von morgen sichern. Bisherige Kooperationspartner der Fraunhofer-Institute IIS und IML aus dem Bereich der Industrie sind Unternehmen wie Lufthansa Technik Logistik GmbH, Deutsche Post World Net, Siemens, Silverstroke, Salt Solutions, Giesecke und Devrient, um nur einige zu nennen. Gemeinsames Ziel der Fraunhofer-Forscher und der Partner aus der Industrie ist, die Entwicklungsergebnisse aus dem "Zentrum für Intelligente Objekte ZIO" in den Bereichen Logistik, Health Care und Sicherheit zu verbreiten und die neuen Technologien in der Praxis zu etablieren.

Solche und rund 300 weitere Produkte und Lösungen zur Distanz-Datenerfassung zeigt die Messe EURO ID 2009 in Köln. Ausgewählte Schwerpunkte der Fachmesse EURO ID 2009 sind vernetzte Lösungen und durchgängige Datenkommunikation, Komponenten für das "Internet der Dinge", Near Field Communication (NFC)-Lösungen und nicht zuletzt, Stichwort Tracking & Tracing, Systeme für die Rückverfolgbarkeit von Produkten, Verpackungen und Ladeeinheiten. Peter Altes, Projektverantwortlicher beim Messe-Veranstalter IBC EUROFORUM GmbH (Informa Group), hebt hervor: "Mit RFID lassen sich nachweislich Geschäftsprozesse und Lieferketten optimieren. Viele Praxisbeispiele aus Handel und Fertigungsindustrie belegen dies seit Jahren. Jetzt geht RFID in die Breite und erweiterte Funkchip-Anwendungen sind gefragt."

4. "European AutoID Award"
Im Rahmen der 5. Internationalen Fachmesse für automatische Identifikation, EURO ID 2009, am 5.-7. Mai 2009, wird der Award in den Kategorien "RFID", "Barcode" sowie "Innovatives Unternehmen" verliehen. Weitere Informationen dazu im Internet: www.euro-id-messe.de/?dn6

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