(openPR) Mit zwölf Jahren baute ENTIRETEC-Gründer Thomas Herrmann seinen ersten Rechner zusammen, 23 Jahre später und im zarten Alter von 35 Jahren führt er ein IT-Unternehmen mit rund 60 Mitarbeitern und Niederlassungen in Deutschland, Malaysia, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Lettland und der Schweiz und setze dabei zuletzt acht Millionen Euro um. Zunächst einmal Grund genug für die Jury, den Preis „Unternehmer des Jahres in Sachsen“ an den gebürtigen Dresdner zu übergeben. 52 Unternehmer aus ganz Sachsen waren von der Jury der Sächsischen Zeitung (SZ) nominiert worden.
In seiner Laudatio betonte der Chef des Dresdner Verlagshauses, Thomas Düffert, dass es nicht ausschließlich das reine Zahlenwerk des Unternehmers Herrmann gewesen sei, sondern und vor allen Dingen die Art und Weise, wie dieser Erfolg in nicht einmal sechs Jahren zustande kam. Mit geliehenen 25 000 Euro Startkapital begann die Vision eines heutigen Vaters von drei Kindern und so erinnerte sich Thomas Herrmann noch sehr genau an seinen ersten Auftrag: „Ich habe für 21,20 Euro zwei Kabel an einen Kunden geliefert“. Völlig ohne Fremdkapital baute Herrmann dann Schritt für Schritt ein Unternehmen auf, dass sich heute schon mit den Branchengrößen messen will und kann. Schwer war es Anfangs an Investitionsmittel von den Banken zu kommen. „Ich habe teilweise die Rechnungen persönlich vorbei gebracht, damit wir schneller das Geld auf dem Konto hatten.“ Dafür konnte sich der fast schüchtern wirkendende Thomas Herrmann auf viele Freunde und treue Kunden verlassen, die schon frühzeitig seine außergewöhnlichen Visionen verstanden und ihn unterstützten.
Heute steht ein Firmengebäude in Form des ENTIRETEC-Logos im Süden von Dresden, dreigeschossig im futuristischen Stil, mit großen Fensterflächen und einer Außenhülle aus Aluminium, voll mit Hightech und nach Herrmanns Aussage: “Unsere eigene Referenz für alles das, was wir imstande sind zu leisten.“ Und Thomas Herrmann hört nicht auf an die Zukunft seines Unternehmens zu denken. So ist es durchaus realistisch noch in 2009 Umsatz und Mitarbeiterzahlen deutlich zu erhöhen. Ein neuer Netzwerkstandort ist in Kürze in den Vereinigten Staaten geplant. Thomas Herrmann nennt das „gesundes Wachsen“. Dabei klingt seine Idee von Wettbewerb völlig logisch: „Wir nehmen nicht teil an einem Verdrängungsmarkt, sondern schaffen uns unsere Märkte selbst. Mit den innovativen Ideen eines Start-ups und dem globalen Denken eines Konzerns.“ Das eigentliche Bauen von IT-Netzwerken ist längst nicht mehr die einzige Säule, auf der die ENTIRETEC steht. Mittlerweile vertreiben die Mitarbeiter des IT-Spezialisten aus Dresden eine Vielzahl von eigenen Applikationen, die beispielsweise im Kliniken- und Hotelsektor überaus gefragt sind. Darüber hinaus bietet die ENTIRETEC vor allen Dingen auch IT-Dienstleistungen im Bereich Beratung und Betreuung an. Managed Services nennt das Thomas Herrmann und bedient sich -wie in dieser Branche üblich- dem englischen Vokabular. Vieles klingt eigentlich ganz einfach und ist am Ende wahrscheinlich auch der Grund für den enormen Erfolg des Thomas Herrmann und seines Unternehmens der ENTIRETEC AG. Und doch betont Herrmann immer wieder: „Ohne dieses Team hinter mir gäbe es die ENTIRETEC heute nicht in dieser Form. Es sind Menschen, die unsere Vision nicht aus den Augen verlieren, mit mir weiter entwickeln und mit Herz und Seele daran arbeiten“. Das Team hinter ihm besteht nach eigenen Aussagen aus kreativen Spinnern. Sich selbst bezeichnet der zurückhaltende Herrmann als leidenschaftlichen Spinner. Beides meint Thomas Herrmann nicht gemein, sondern vielmehr liebevoll. Jeden seiner Mitarbeiter kennt Herrmann persönlich und weiß vielfach auch Bescheid, wenn es hier oder da mal persönlich beim Kollegen klemmt. Einmal im Jahr fliegt er alle Mitarbeiter samt Familien aus Malaysia, den Emiraten, Lettland und der Schweiz ein, um mit ihnen ein gemeinsames Wochenende zu verbringen. „Alle aus meinem Team arbeiten hart und fleißig an den vielen Projekten der ENTIRETEC. Da muss es auch mal die Zeit geben, um zusammen zu feiern und ohne Handy und Laptop zu genießen“.
Befragt man Thomas Herrmann zur Technik, zu Netzwerken und IT-Systemen spürt man, dass er sich auf eine ganz bestimmte Art seine Jungendlichkeit bewahrt hat. Während er von Visionen spricht, tippt er fleißig SMS-Nachrichten für Dubai, unterschreibt ein wichtiges Angebot was noch in die Post muss, oder sortiert Schreiben auf seinem Schreibtisch, von dem er aus über Dresden schauen kann. Und doch hat man stets das Gefühl, die hundertprozentige Aufmerksamkeit von ihm zu haben. Sein Herz trägt der Unternehmer nach eigener Aussage auf der Zunge. „Ich mag klare Worte und werde mich auch selbst nicht verstellen“, beschreibt sich der ENTIRETEC-Chef selbst.
Ungewöhnlich aber wahr: Kunden und Lieferanten treffen sich häufig auch erst einmal mit ihm im firmeneigenen Squash-Court, um nach einer Stunde Sport und frisch geduscht in die Beratungen und Verhandlungen zu gehen. Bei ENTIRETEC ist eben nichts von der Stange und so setzt sich das Team auch aus individuellen Teamplayern zusammen. Kein Widerspruch, sondern eher das Ergebnis, dass sich aus dem Firmenmotto ergibt: Mit ENTIRETEC werden Sie sich gern an Ihre Zukunft erinnern.
Kunden wie die schweizerische Mövenpick-Hotelkette, Schott-Zeiss in Jena, die Uniklinik Magdeburg, Robert Bosch sowie etliche Unternehmen im mittleren und fernen Osten vertrauen heute bereits auf das Team aus kreativen Träumern und leidenschaftlichen Spinnern. Und es werden Monat für Monat mehr. Thomas Herrmann indes zeigt sich gleichwohl global denkend, als auch bodenständig verwurzelt: „Technologie und Know How made in Germany ist nach wie vor sehr geschätzt bei unseren internationalen Kunden. Deshalb war, ist und bleibt der Hauptsitz von ENTIRETEC und somit die Ideenschmiede in Deutschland.“ Auch diese Einstellung hat Thomas Herrmann am Ende sicher zu der Auszeichnung „Unternehmer des Jahres“ verholfen.













