(openPR) In diesen Tagen ist zum Thema Ritalin und Aufmerksamkeitsstörungen immer wieder zu lesen, dass Stimulanzmedikamente die einzig mögliche Behandlungsform bei ADS/ADHD sind. Obwohl diese Meinung gerne von der Schulmedizin vertreten wird, entspricht sie keineswegs den Tatsachen. Eltern und Kinder brauchen fundierte Beratung zu alternativen Behandlungsmöglichkeiten.
Das Psychologen-Team von stedtnitz. design your life. GmbH verfügt über langjährige Erfahrung in der Diagnostik und Behandlung von Aufmerksamkeitsstörungen bei Kindern und Erwachsenen. Ganz gleich, ob es sich um Zappelphilipps oder Träumerinnen handelt — Eltern und Kinder können vieles tun, um das Problem in den Griff zu bekommen. Ritalin ist eine schnelle und zumindestens für die Patienten billige Behandlung, doch meistens nur für sehr schwere Fälle von Aufmerksamkeitsstörungen wirklich notwendig. Sehr viele Eltern stehen Ritalin zudem ablehnend gegenüber.
Welches sind die Alternativen? Auch Ritalin alleine greift nicht wirksam ohne ein begleitendes Verhaltens- und Lerntraining. In der Kombination mit einem Lerntraining kann das Medikament dagegen oft nach einigen Jahren reduziert oder sogar abgesetzt werden. Wirksame Alltagsstrategien für mehr Fokus und Aufmerksamkeit bestehen beispielsweise aus mehr Sport, einem konstanten Blutzuckerspiegel durch bewusste Ernährung und regelmässigem Wasserkonsum beim Lernen. Daneben sind auch pflanzliche Stoffe ohne Nebenwirkungen wie Gingko Biloba erhältlich, die die Gehirndurchblutung anregen und so als natürliches Stimulanzmittel wirken.
Es gibt inzwischen seriöse Untersuchungen über die Wirkung homöopathischer Medikamente bei Aufmerksamkeitsstörungen, beispielsweise von André Thurneysen an der Universität Bern (www.swissinfo.org). Auch mit Neurofeedbacktraining, einem PC-basierten Konzentrationstraining, werden Erfolge erzielt.
Noch bessere Effekte dank Q-EEG Diagnostik
Quantitative Elektroencephalographie Q-EEG wurde erstmals nach 1970 entwickelt, da der derzeitige Stand der Informatik dies nun ermöglichte. Mit Q-EEGs können die digitalisierten Daten individueller Hirnwellen mit einem normativen Datensatz und einer Vergleichsgruppe abgeglichen werden. So lässt sich feststellen, ob sich die Hirnwellenaktivität einer Person auf bedeutsame Weise von bestimmten Vergleichspersonen unterscheidet. Mit Hilfe dieser Informationen wird danach ein individueller Trainingsplan für Neurofeedback Training entwickelt, damit das Gehirn auf effizientere und besser regulierte Weise arbeiten kann.
Die Behandlung kann gezielter erfolgen und braucht in der Regel weniger Zeit.
Wie wird das Training durchgeführt?
Ein Elektroenzephalograph (EEG) misst die Hirnwellenaktivität. Sensoren an der Kopfhaut und an den Ohren stellen eine Verbindung zum EEG-Biofeedback-Gerät her. Die Verbindung macht die Hirnwellenaktivität auf einem Computerbildschirm sichtbar. Die Anwender lernen dann, ihre Hirnwellenaktivität bewusst zu verändern. Für ein effektives Training muss man nicht viel über Neurotherapie oder Biofeedback wissen. Die Betroffenen spielen computergestützte Spiele, indem sie ihre Hirnwellenaktivität einsetzen. Der Computer meldet Veränderungen in der Aktivität anhand visueller oder auditiver Information zurück. Für bleibende Veränderungen sind in der Regel 30-50 Trainingssitzungen nötig.











