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Gönner - „Solche Energiekonzepte sind übermorgen Stand der Technik“

22.04.200911:58 UhrEnergie & Umwelt
Bild: Gönner - „Solche Energiekonzepte sind übermorgen Stand der Technik“
Umweltministerin Tanja Gönner im Gespräch mit GWS-Vorstand Bernd Lörz (Mitte) und Dr. Werner Jürgen Waiblinger, geschäftsführender Vorstand der Bildungseinrichtung GARP, während der Veranstaltung ?Tre
Umweltministerin Tanja Gönner im Gespräch mit GWS-Vorstand Bernd Lörz (Mitte) und Dr. Werner Jürgen Waiblinger, geschäftsführender Vorstand der Bildungseinrichtung GARP, während der Veranstaltung ?Tre

(openPR) Ein neues Energiekonzept mit Erdwärmenutzung und Solarstromgewinnung macht die beiden Gebäude der Bildungseinrichtung GARP in Plochingen zum Leucht­turmprojekt mit Vorbildfunktion. Während der dortigen Veranstaltung „Trendcenter Klima und Energie“ sprach sich Umweltministerin Gönner am vergangenen Montag für eine verstärkte Geothermie-Nutzung in Gewerbebetrieben und auch für Bestandsbauten aus.



Stuttgart/Plochingen (eos) – Baden-Württembergs Umweltministerin Tanja Gönner bekräftigte am vergangenen Montag im Rahmen der Veranstaltung „Trendcenter Klima und Energie“ bei der Bildungseinrichtung GARP in Plochingen ihr Votum für eine verstärkte Nutzung von Erdwärme im Land. „Von bundesweit 30.000 bis 40.000 Gebäuden, die mit geothermischer Energie beheizt und gekühlt werden, stehen mehr als 10.000 in Baden-Württemberg. Erdwärme ist ein wichtiges Standbein für unser Konzept zur Stärkung regenerativer Energien“, sagte Gönner. Gerade für Gewerbegebäude sei die Nutzung von Erdwärme besonders interessant, da sie für die winterliche Heizung ebenso, wie für eine Kühlung im Sommer geeignet sei. Zehn bis 20 Prozent aller Neubauten in Baden-Württemberg würde inzwischen geothermisch versorgt. Für Bestandsbauten, wie die beiden GARP-Gebäude in Plochingen sei der Umstieg auf Erdwärme jedoch etwas Außergewöhnliches. „Das ist ein gutes Beispiel zum 'Anfassen'. Es macht andere neugierig und ermutigt neue Wege zu gehen“, erklärte die Ministerin. „Ich bin überzeugt, dass das, was bei GARP umgesetzt wurde, übermorgen Stand der Technik sein wird. Und wir hier in Baden-Württemberg sollten dann mit unserem Know-How ganz vorne mitmischen.“

GARP: „Wir wollen Vorbild sein“
GARP bietet überbetriebliche Aus- und Weiterbildungen an und ist ein Verein, dem 166 Unternehmen aus der Region angehören. Rund 8.000 Menschen nehmen die GARP-Bildungsangebote jährlich in Anspruch. „Dieses Jahr feiern wir 40jähriges Bestehen“, sagte der geschäftsführende Vorstand Dr. Werner Jürgen Waiblinger. „Pünktlich zum Jubiläumsjahr nahmen wir Ende 2008 ein neues geothermisches Heizsystem in Betrieb. Strom produzieren wir mit einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach. Unterm Strich haben wir damit heute Gebäude, die eine nahezu ausgeglichene Energie-Bilanz aufweisen.“ Die Lösung sei nicht nur unter Umweltgesichtspunkten vorbildlich, sie arbeite auch von Anfang an wirtschaftlich. „Unsere Kosten, inklusive der Finanzierung der Anlage, bleiben auf dem bisherigen Niveau. Wenn sich die Öl- und Gaspreise, was zu erwarten ist, wieder nach oben bewegen, sparen wir,“ so Waiblinger.

GWS erarbeitet umfassendes Energiekonzept
Bernd Lörz, Vorstand der GWS Aktiengesellschaft für Wärme und Strom aus Ostfildern, die das Energiekonzept für GARP entwickelte, es umsetzte und die Geothermieanlage als Contractor betreibt, erläuterte das Vorgehen: „Es war klar, dass im Heizungskeller des Gebäudekomplexes Handlungsbedarf bestand. Statt einfach eine neue Gasheizung einzubauen, wolle GARP eruieren, welche Alternativen ökologisch besser und gleichzeitig wirtschaftlich sinnvoll sind. Unsere Analyse bezog alle möglichen Energiequellen und Optionen in die Betrachtung ein. Wir kamen schließlich zu dem Ergebnis, dass die Bildungseinrichtung mit der Lösung am besten fährt, die unterschiedliche Maßnahmen verknüpft.“ Zunächst reduzierten Dämm- und Sanierungsmaßnahmen am Dach den Energieverbrauch der beiden Häuser von 524.600 Kilowattstunden auf 420.000 Kilowattstunden pro Jahr. Die beiden Heizzentralen der Gebäude führte die GWS in einem Technikraum zusammen, der heute die Wärmepumpe beherbergt, die mit Hilfe von Strom die Energie aus der Erde für die Heizung nutzbar macht. 246.500 Kilowattstunden pro Jahr kommen dabei aus den 18 140 Meter langen Erdsonden im Boden. 84.000 Kilowattstunden trägt die elektrisch betriebene Wärmepumpe bei. „Einen kleinen Gaskessel zur Spitzenlastabdeckung gibt es auch weiterhin“, erläutert Lörz. „Die Heizkörper und alle anderen Installationen im Haus behielten wir nämlich bei. Ein Umbau wäre an dieser Stelle zu teuer geworden.“

Sanierung auch am Standort Ostfildern-Ruit geplant
Die Auftraggeber von GARP sind bereits jetzt so überzeugt, dass sie die Sanierung ihrer Gebäude am Standort Ostfildern-Ruit auf die gleiche Weise durchführen lassen. Der Eigenkapitaleinsatz dabei sei überschaubar, sagte GARP-Geschäftsführer Waiblinger während der Diskussion, die auf die Vorträge folgte: „Für die Dachsanierung gibt es Fördergelder, für Photovoltaikmodule zinsgünstige Kredite und bei der Geothermieanlage setzen wir auf Contracting. Die GWS finanziert und baut die Anlage für uns. Wir beziehen die Energie dann zu langfristig weitgehend stabilen Preise.“

Krise nutzen, um Weichen neu zu stellen
Umweltministerin Gönner wünscht sich Nachahmer: „Als die Konjunktur boomte, hieß es von den Unternehmen: 'Wir haben keine Zeit, uns mit Energieeffizienzmaßnahmen zu beschäftigen.' Jetzt in der Krise haben viele die Möglichkeit, die Weichen neu zu stellen und Umwelt-Konzepte zu entwickeln, die greifen, wenn die Konjunktur wieder anzieht.“ Krise sei ein produktiver Zustand, zitierte Gönner den Schriftsteller Max Frisch, man müsse ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen.

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