(openPR) Das mehr als 60 Jahre alte Handelshaus Rupp Edelstähle wird auf die ERP-Branchenlösung NVinity Stahl der Firma Nissen & Velten migrieren. Der saarländische Edelstahl-händler, der auch in der Region Lothringen und in Luxemburg aktiv ist, hatte zuvor auf dem Markt verfügbare ERP-Lösungen für den Stahlhandel ein Jahr lang unter die Lupe genommen.
Das Familienunternehmen Rupp Edelstähle Handelsgesellschaft mbH, welches auch als Edelstahlzentrum Saar-Lor-Lux bekannt ist, wird die ERP-Branchenlösung NVinity Stahl einführen. Die auf .NET-Technologie basierende Software der Firma Nissen & Velten soll zum Jahresbeginn 2010 in den Echtbetrieb gehen. Der 1948 gegründete Edelstahlhandel mit Sitz im saarländischen Ensdorf beschäftigt heute 42 Mitarbeiter und macht rund 25 Prozent seines Umsatzes im benachbarten Ausland. Rupp Edelstähle verfügt über ein breites Sortiment an Edelstählen für seine Kunden, die von der Schlosserei über die Stahlindustrie bis zum Maschinenbau ein breites Spektrum repräsentieren. Neben dem eigenen Fuhrpark verfügt das Unternehmen über einen leistungsfähigen Maschinenpark zur Metallbearbeitung. Hierzu zählen unter anderem verschiedene Bandsägeautomaten, eine Tafelschere, eine Laserschneidanlage und eine neue Unterwasser-Plasma-Schneidanlage.
Im Frühjahr 2008 fiel im Unternehmen die Entscheidung, auch in eine neue Unternehmenssoftware zu investieren. Die Arbeitsgruppe, welche zu deren Auswahl ins Leben gerufen wurde, nahm ein ganzes Jahr lang ERP-Systeme unter die Lupe. Betrachtet wurden unter anderem die Leistungsfähigkeit und Kompetenz des Softwareherstellers, die Integrationsfähigkeit der Software und nicht zuletzt das Preis/Leistungsverhältnis.
„Wir haben uns mehrere Programme genau angesehen und NVinity hat im Vergleich die meisten unserer Anforderungen er-füllt“, erklärt Geschäftsführer Gerhard Schramm. Die Branchenlösung eines Wettbewerbers von Nissen & Velten auf Dynamics NAV-Basis schied unter anderen deshalb aus, weil hierbei aus Sicht der Firma Rupp Edelstähle die Abhängigkeit von Microsoft zu groß gewesen wäre. „Wir sind immer gerne so unabhängig, wie möglich“, betont Schramm in diesem Zusammenhang.
Medienbrüche werden beseitigt
Immerhin besitzen die Mitarbeiter des Unternehmens genug eigenes IT-Know-how, um die existierende, 20 Jahre alte, Warenwirtschaftslösung auf AS/400-Basis, deren Hersteller schon lange nicht mehr existiert, erfolgreich warten und betreiben zu können. Allerdings ließen die störenden Medienbrüche - alle Auswertungen mussten mit Excel durchgeführt werden - die Anschaffung eines integrierten ERP-Systems zunehmend attraktiv erscheinen.
Nicht zuletzt kam auch Framework Studio, die eigene Entwicklungsumgebung von NVinity, in Ensdorf gut an. Gerhard Schramm erklärt: „Im ersten Schritt haben wir hier keine Ambitionen, aber die theoretische Möglichkeit, dass unsere Mitarbeiter am ERP-System selbst Anpassungen vornehmen können, gefällt uns sehr gut und entspricht unserer Philosophie weitgehender Unabhängigkeit.“











