(openPR) Eppendorf Instrumente GmbH, eine Tochter der Eppendorf AG, erhält aus dem Programm für Innovation (Profi) der Behörde für Wirtschaft und Arbeit 500.000 Euro für die Entwicklung eines Gerätes zur Behandlung von Zellen unter dem Mikroskop (Mikromanipulation). Wirtschaftssenator Axel Gedaschko übergab den Bewilligungsbescheid bei einem Firmenbesuch. „Dies ist einer von vielen erforderlichen Schritten, um die Wirtschaftsregion international konkurrenzfähig zu machen und somit Arbeitsplätze zu sichern und auszubauen“, sagte Gedaschko.
Die Mikromanipulation gilt seit langer Zeit als Standard-Methode auf dem Forschungsgebiet der experimentellen Zellbiologie. Diese Verfahren finden schon heute Anwendung, zum Beispiel bei der künstlichen Befruchtung oder der Diagnose von Krebserkrankungen. Neben einer noch präziseren Positionierung im Nano-Bereich soll die geplante Entwicklung den Übergang weitgehend manueller Arbeitsschritte in eine halbautomatische Vorgehensweise ermöglichen. Dadurch soll der Mikromanipulator für Aufgaben geeignet sein, die heute nur sehr zeitaufwendig und kostspielig durchführbar sind. Beispiele finden sich bei der Aufteilung von adulten Stammzellen für eine Stammzellentherapie oder bei der Isolierung von Tumorzellen zur Krebsdiagnostik.
„Wir freuen uns, dass mit unserer Unterstützung eine neue Technologie geschaffen wird, die Wissenschaftlern ermöglicht, neue Behandlungsmethoden in der Medizin zu entwickeln“, so Dr. Harald Eifert, Vorstand und Geschäftsführer der Innovationsstiftung Hamburg.
Eppendorf Instrumente GmbH ist eine hundertprozentige Tochter der Eppendorf AG und hat sich 1998 ausgegliedert. Die Geschäftstätigkeit der Eppendorf Instrumente GmbH umfasst die Entwicklung und Fertigung von Anlagen, Geräten und Ausrüstungen, insbesondere für Forschungslabors der Life Science Forschung.
Projektträger für das Programm für Innovation der Behörde für Wirtschaft und Arbeit ist die Innovationsstiftung Hamburg.









