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Repräsentative Umfrage - Kassenbindung der gesetzlich Krankenversicherten bei Erhebung eines Zusatzbeitrages

16.04.200912:21 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) 42 Prozent der GKV-Versicherten würden bei Erhebung einer Zusatzbeitrages mit Wechsel der Kasse reagieren
-Räumliche Nähe, Beratungsqualität, Vorsorgeangebote und Chronikerprogramme halten Versicherte


Berlin, 16. April 2009 – Viele der gesetzlich Krankenversicherten würden im Falle eines Zusatzbeitrages einen Wechsel der Krankenkasse in Betracht ziehen. Erhebt eine gesetzliche Krankenkasse einen Zusatzbeitrag in der Höhe von acht Euro, würde jeder zehnte Versicherte ganz sicher und jeder Dritte wahrscheinlich seine Krankenkasse verlassen. Entscheidend für den Verbleib sind vor allem die Leistungs- und Servicequalität einer Kasse wie etwa eine nahe gelegene Geschäftsstelle oder gute telefonische Beratung. Auch das Angebot von Präventionsprogrammen schätzen Versicherte. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der Unternehmensberatung Korehnke Kommunikation mit dem Marktforschungsinstitut mindline media.



Seit Anfang des Jahres zahlen alle gesetzlich Krankenversicherten den gleichen Beitragssatz. Krankenkassen können einen Zusatzbeitrag erheben, wenn ihre Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds nicht ausreichen. Wie hoch ist die Wechselbereitschaft der Versicherten, wenn sie zusätzlich acht Euro monatlich zahlen müssten, und was bewegt Versicherte zum Bleiben in ihrer Krankenkasse? Korehnke Kommunikation hat zusammen mit dem
Marktforschungsinstitut mindline media dazu im März 2009 rund 1.000 deutschsprachige Personen ab 14 Jahre telefonisch befragt.

Danach würden 42 Prozent der gesetzlich Versicherten bei der Erhebung eines Zusatzbeitrages von acht Euro die Krankenkasse wechseln wollen, 12 Prozent ganz sicher und 30 Prozent würden dies vielleicht tun. Lediglich für 25 Prozent der Befragten käme ein Wechsel auf keinen Fall in Frage, für 20 Prozent eher nicht, 13 Prozent zeigen sich unentschlossen. Während jüngere GKV-Versicherte wechselbereiter sind, bleiben Ältere ihrer Kasse eher treu. So würden 40 Prozent der über 60-Jährigen auf keinen Fall bei Erhebung eines Zusatzbeitrages die Kasse wechseln. In der Altersgruppe der 50- bis 59-Jährigen sind es hingegen nur 26 Prozent und bei den unter 50-Jährigen nur noch 17 Prozent.

Für 84 Prozent der Befragten ist der wichtigste Grund in einer Krankenkasse zu bleiben ein guter Service wie eine nahe gelegene Geschäftsstelle oder eine gute telefonische Beratung. Nahezu ebenso wichtig werden Leistungen einer Krankenkasse im Bereich Vorsorge und gesunde Lebensführung eingeschätzt (80 Prozent), gefolgt von angebotenen Behandlungsprogrammen für Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes, Herzkrankheiten oder Asthma (68 Prozent). Das breite Spektrum der eigenen Krankenkasse von Zusatz- und Wahltarifen ist für 59 Prozent der Befragten Grund für den Verbleib in der Kasse. Weniger als die Hälfte der nicht wechselwilligen GKV-Versicherten nennt die ausreichende Einkommenssituation als Bleibegrund. Den Aufwand für einen Wechsel und mögliche negative Auswirkungen auf ihre medizinische Versorgung sehen lediglich 39 Prozent bzw. 38 Prozent als Grund für das Verbleiben in ihrer derzeitigen Krankenkasse. Vor allem Frauen befürchten bei einem Kassenwechsel negative Auswirkungen auf ihre medizinische Versorgung und fürchten den Aufwand, die Kasse zu wechseln.

Katja Korehnke, Geschäftsführerin von Korehnke Kommunikation, zu den Ergebnissen der Umfrage: „Es zeigen sich zwar gut zwei Fünftel der GKV-Versicherten im Falle eines Zusatzbeitrages wechselbereit. Für viele Versicherte sind qualitative Versorgungsinhalte dennoch weiterhin wichtiger als die Beitragshöhe. Krankenkassen, die ihre Versicherten weiter an sich binden möchte, müssen also mehr denn je mit einem differenzierten Service- und Leistungsangebot am Markt ein klares Profil zeigen und dies auch deutlich und nachvollziehbar kommunizieren.“

Die komplette Studie kann hier abgerufen werden:

http://www.korehnke-kommunikation.de/download/kassenbindung.pdf

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