(openPR) Technologiehersteller Bizerba empfiehlt den Einsatz von Original-Etiketten für die Preisauszeichner
Balingen/Bochum, 19. März 2009 - Man kann bekanntlich am falschen Ende sparen. Vermeintliche Schnäppchen entpuppen sich bisweilen als Kostenfresser, Folge-, Reparatur- oder Ersatzteilkosten reißen Budgetlöcher. Das mag im privaten Bereich ärgerlich sein, viele Unternehmen bewegen sich dabei aber vom Sparkurs direkt in die Kostenfalle, wenn für angeschaffte Maschinen billiges Zubehör verwendet wird.
Beim Technologiehersteller Bizerba mit Sitz im schwäbischen Balingen hat man beispielsweise untersucht, wie sich Serviceintervalle und Ersatzteilbestellungen entwickeln, wenn Kunden, die ein GLM-I-Etikettiergerät angeschafft haben, andere als die von Bizerba vorgesehene Originaletiketten verwenden.
„Der Verschleiß ist signifikant“, bringt es Marc Büttgenbach auf den Punkt. Er ist Sales Director Paper and Labels bei Bizerba in Bochum. „Unsere Untersuchung zeigt, dass sich die Kosten der Ersatzteilbeschaffung für Thermoleiste, Abzieh- und Druckwalze nahezu verdoppeln, weil die Unternehmen nicht die Original-Bizerba-Etiketten zum Auszeichnen verwendet haben, sondern - auf den ersten Blick - günstigere.“ so Büttgenbach. Durch die mangelhafte Papierqualität beispielsweise gibt es Abrieb auf die Thermoleiste über das normale Maß hinaus. Dadurch komme es zur Zerstörung der Thermoleiste sowie an Druck- und Abziehwalze. Papierrückstände auf dem Etikettierband können sich zudem im Druckkopf absetzen, was zu ungleichmäßigem Andruck und fehlerhaften Druckbildern führe. Zudem könne das Druckwerk beschädigt werden, wenn die Ablösung der vermeintlich billigen Etiketten vom Trägerband nicht rückstandsfrei erfolge. Auch der Selbstreinigungseffekt der Bizerba-Thermopapiere funktioniere nur bei Verwendung der Original-Etiketten. Andernfalls werde die Druckleiste verschmutzt und beschädigt, was wiederum den Verschleiß der Walzen beschleunige und das Druckbild verzerre.
Zu den erhöhten Reparatur- und Ersatzteilkosten sowie aufwendiger Maschinenreinigung kämen dann noch Ausfallkosten für die Zeit, in der die Geräte nicht eingesetzt werden könnten. „Europa größter privater Schweinefleischverarbeiter zum Beispiel verarbeitet ungefähr 20.000 Schweine täglich im Drei-Schicht-Betrieb. Schnellstmöglich müssen dabei auf der Oberfläche jeder einzelnen Verpackung Schmuck- und Preisetiketten auf verschiedenen Packungsseiten platziert werden. Wenn hier die Etikettierer ausfallen, kostet das mit jeder Minute bares Geld“, erläutert Büttgenbach. Im schlechtesten Fall verderbe frische Ware, könne nicht oder zu spät ausgeliefert werden, die Folgekosten wären immens. „Und wenn das öfter passiert, ist man im hart umkämpften Fleischmarkt auch schnell wieder einen Kunden los“, weiß Büttgenbach. Der Einsatz der hochwertigen und reibungslos funktionierenden Bizerba-Etiketten rechne sich daher in jedem Fall.
Insgesamt handelt es sich bei der Fleischverarbeitung um einen komplexen, systematischen Ablauf an dessen Ende sich das Verwiegen und Etikettieren befindet. Alle Vorarbeit nützt nichts, wenn das Etikett und damit der Preis sowie die produktspezifischen Informationen nicht auf das Produkt kommen. Damit ist dieser letzte Prozessschritt sehr sensibel und kritisch und kann das Gesamtsystem erheblich stören.
In vielen Fleischwerken wird heute mit einer Marge von 2-3% auf den Umsatz gearbeitet. Damit bewegt man sich nahe am Abgrund. Wenn man bedenkt, dass durch den Einsatz des richtigen Verbrauchsmaterials der Packungsdurchsatz pro Minute sehr leicht deutlich erhöht werden kann, Ersatzteilkosten nachweisbar sinken, Serviceeinsätze und Maschinenstillstandszeiten ausfallen, dann ist der entscheidende Hebel für effizienteres Arbeiten und eine solidere Margensituation leicht zu erkennen.













