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Anlegern droht erneut Totalverlust

Bild: Anlegern droht erneut Totalverlust

(openPR) Erfurt/Rostock, 14. April 2009. Sie wollte Geschichte machen - und nun ist sie selbst Geschichte: Nach fünfjähriger Vorlaufphase und nur einjährigem Lehrbetrieb hat die private Hanseuniversität Rostock (PHU) ihren Betrieb Ende März eingestellt, nachdem der Lehrbetrieb bereits zum Wintersemester 2008/09 gestoppt worden war.

Damit hat sich die Idee einer fondsfinanzierten Eliteuniversität zer­schla­gen. Mehrere Gründe sind hierfür verantwortlich: Zum einen sprang 2008 der Hauptinvestor, die Hamburger Educationtrend AG ab, die - laut Medienberichten - 97 Pro­zent am Trägerfonds gehalten und damit das Stammkapital von fünf Mil­lionen Euro gestellt hatte. Zum anderen fehlte es schlichtweg an Stu­den­ten, die bereit gewesen wären, für den Besuch der "Kaderschmie­de" die Se­mes­ter­gebühr von 7 500 Euro zu bezahlen. Und schließlich zeigte auch die Wirt­schaft kein allzu großes Interesse daran, ihre Mitarbeiter aus­ge­rechnet in Rostock-Warnemünde zu Top-Managern ausbilden zu lassen.

Zum ersten Semester im Herbst 2007 schrieben sich gerade einmal fünf Studenten für eine zweisprachige sozial- und wirtschaftswissenschaft­liche Ausbildung an der PHU ein; und im Sommersemester 2008 sank die Zahl auf nur noch vier. Dabei hatte die Universitätsverwaltung mittelfristig (bis 2012) mit rund 700 Studenten gerechnet. Doch auch für die Juristische Fakultät, die überhaupt erst 2008 zugelassen worden war und die gar nicht mehr dazu kam, ihren Lehrbetrieb aufzunehmen, soll es allenfalls zwei Dutzend Bewerbungen gegeben haben.

Verlierer des missglückten Experiments sind zum einen die Anleger, die jetzt um ihre Investitionen bangen müssen, zum anderen die neun Mitarbeiter, darunter sechs Professoren, denen zum Ende März gekündigt wurde. Für drei von ihnen war es ein besonders kurzes "Gastspiel": Sie waren erst im Herbst 2008 als Jura-Professoren berufen worden.

Laut einer Veröffentlichung im Internet war der "Ventafonds 1.Deutscher Bildungsfonds Gmbh & Co. KG" mit einem vermittelten Volumen in Höhe von 18, 5 Mio. Euro seit Februar 2007 durch die Bremer VentaFonds GmbH voll platziert.

Geschädigte Anleger können sich an den Deutschen Verbraucherschutzring e.v. (DVS) wenden. Weitere Informationen unter www.dvs-ev.net


Deutscher Verbraucherschutzring e.V. (DVS)
Brühler Hohlweg 7
99094 Erfurt
Telefon 0361 31 96 96
Mail: E-Mail

Geschäftsstelle Jena
Löbdergraben 11
07743 Jena
Telefon 03641 35 35 04
Fax 03641 35 35 22

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