(openPR) Sprachforscher weisen schon seit Jahren darauf hin, dass die Mehrsprachigkeit in den nächsten Jahren noch an Wichtigkeit zunimmt und für die Zukunft unumgänglich sein wird. Dies betrifft ganz besonders die heranwachsende Generation.
Warum soll schon so früh mit der Mehrsprachigkeit begonnen werden?
Warum ist die Sprachförderung schon vor der Schule so wichtig für die Entwicklung eines Kindes?
Kinder lernen in den frühen Lebensjahren eine Sprache viel leichter und schneller, als es in ihrem späteren Leben jemals wieder der Fall sein wird. Kinder bilden in bestimmten Entwicklungsphasen, den so genannten sensiblen Phasen, sehr leicht bestimmte Fähigkeiten aus. Die sensible Phase für Sprachen beginnt bereits ab dem siebten Lebensmonat. Diese Phase bezeichnet man auch als Sprachfenster, das sich öffnet. Etwa ab dem siebten Lebensjahr beginnt sich dieses Fenster langsam wieder zu schließen. Das bedeutet, dass die frühkindlichen Lernfähigkeiten langsam wieder abnehmen.
Was passiert in dieser sensiblen Phase?
Die Kinder entwickeln in dieser Phase eine sehr hohe Nachahmungs- und Aufnahmefähigkeit.
Bis zum vierten Lebensjahr wird außerdem die Gehirnstruktur (Synapsenbildung/ Synapsen an einer Nervenzelle/syn = zusammen; haptein = ergreifen, fassen, tasten) des Kindes noch maßgeblich beeinflusst. Als Synapse bezeichnet man die Kontaktstelle zwischen einzelnen Nervenzellen. Mit der Geburt ist die Entwicklung des Gehirns keinesfalls begrenzt. Zwar kommen alle Erdbewohner mit allen Nervenzellen (Neuronen) zur Welt, jedoch nur mit einem Bruchstück ihrer Hirnmasse. Der größte Teil des Zerebrums bildet sich offenbar nach der Geburt aus. Neugeborene reagieren auf ihren Lebensbereich, sie auffassen, sie erinnern sich und verstärken damit die vor der Geburt begonnene Verschaltungen von Neuronen, das heißt die Entfaltung von Synapsen. Wodurch dieser Prozess auf molekularer (molekula = kleine Masse, Teilchen)Ebene gesteuert wird. Um diese von der Natur gegebenen Möglichkeiten auch zu nutzen, müssen die Voraussetzungen dafür stimmen. Hierzu benötigen die Kinder die richtige Anregung aus ihrer Umwelt. Kindern macht es auch Spaß, etwas Neues zu entdecken. Sie gehen noch unbedarft darauf zu und zeigen dabei keinerlei Scheu vor der fremden Sprache und dem Sprechen.
Der dynamische Prozess der Sprachentwicklung beinhaltet vier Säulen:
Kindlicher Spracherwerb
• Auditive und visuelle Wahrnehmung
o Wahrnehmung über das Hören und Sehen
• Interaktion
o Sprachliche Aktivität unter Anleitung
• Wiederholung
o Wiederholungen und Vertiefung
• Imitation und sprachliche Eigenaktivität
o Selbständige, sprachliche Aktivität
In dieser sensiblen Phase beschränkt sich das Erlernen der Sprache nicht allein auf die Muttersprache. Eine weitere Sprache können die Kinder problemlos dazulernen.
Hierbei bezieht sich der Vorteil des frühzeitigen Lernens einer weiteren Sprache nicht allein auf die besonderen Lernfähigkeiten.
Es ergeben sich noch weitere Vorteile für die Kinder, die sich auch in ihrem weiteren Leben bemerkbar machen.
• Indem sie die englische Sprache ungezwungen erlernen, finden die Kinder leichteren Zugang zum komplexen Lernen in der Schule.
• Diese Kinder können in der Regel später auch ohne Scheu und unbelastet auf andere Fremdsprachen zugehen und lernen diese auch leichter.
Kennzeichen unserer Lehrmethode:
Unsere Lehrmethode basiert auf dem Prinzip des Muttersprachen-Lernens, denn eine Sprache erlernt man, indem man sie erlebt:
• Die Methode ist auf die Entwicklungs- und Lernprozesse der Kinder
abgestimmt.
• Die Sprachförderung in unseren Kursen ist ganzheitlich ausgerichtet
und stützt sich auf das Hören und Sehen, um alle Lernkanäle zu
aktivieren.
• Das sprachliche Lernen erfolgt ausschließlich in spielerischen
Zusammenhängen und nach unserem Einsprachigkeitsprinzip.
• Sprache und Kommunikation werden kindgemäß vermittelt. So wird
z.B. die Handpuppe Mopsy, der Braunbär, als Kontaktbrücke zwischen
der Kursleitung und den Kindern eingesetzt.
• Die Themenbereiche beginnen im nahen Umfeld des Kindes und
bewegen sich dann in größeren Kreisen um das Kind.
• Das Konzept beinhaltet ein reichhaltiges Repertoire an
spielpädagogischen Elementen und didaktischen Methoden, z.B.
Spiele, Lieder, verschiedene Aktivitäten mit viel Bewegung.
• Unsere Lehrmethode wird ständig aktualisiert, so dass ihr Kind nach
dem neuesten pädagogischen Stand spielerisch unterrichtet wird.
• Die Kursleiter arbeiten situationsorientiert.
• Das Vermitteln von Spaß und Freude an der neuen Sprache steht
immer im Vordergrund.








