(openPR) Viele ehemalige Studenten erinnern sich noch gern an Ihre Studienzeit in Bielefeld und vor allem an ein imposantes Denkmal vor der Maschinenbaufakultät: Eine Dampfmaschine aus den Jahren der Industrialisierung, die mittlerweile ihren Weg in das Historische Museum in Bielefeld gefunden hat. Im Rahmen des 50-jährigen Jubiläums der Ingenieurwissenschaften wurde diese Maschine nun virtuell wieder zum Leben erweckt.
Wie sagte schon Paul Henckels, alias Lehrer Brömmel in der deutschen Komödie „Die Feuerzangenbowle: „Dat issn Dampfmaschin...“: Und es war in der Tat eine Dampfmaschine, die da in der Stadthalle Bielefeld zu sehen war. Und nicht irgendeine Dampfmaschine, sondern das realistische Abbild der ältesten Dampfmaschine Bielefelds. Das Original steht mittlerweile im Historischen Museum in Bielefeld.
Nichtsdestotrotz trauern die Ingenieurwissenschaften in Bielefeld Ihrer Dampfmaschine hinterher. Was liegt also näher, als das 50-jährige Jubiläum zum Anlass zu nehmen und die Maschine wieder aufleben zu lassen. Möglich macht das die Technologie der Virtuellen Realität und die Zusammenarbeit zwischen dem Stuttgarter Virtual Reality Pionier ICIDO und der FH Bielefeld.
Im Rahmen dieser Partnerschaft wurde die Originalmaschine von Studenten der FH Bielefeld komplett vermes-sen und mittels eines 3D CAD Systems nachkonstruiert. Die dabei entstandenen Daten wurden anschließend mit der Virtual Reality Software von ICIDO visualisiert und animiert, so dass sich den Besuchern der Veranstaltung ein originalgetreues Abbild der Maschine präsentierte. Und nicht nur das: Die Software macht es auch möglich mit diesem Modell zu spielen, konstruktionsbezogene Arbeiten, etwa den Ein- oder Ausbau zu simulieren und so die Arbeit der Konstrukteure vom Beginn des Jahrhunderts zu verstehen und nachzuvollziehen. Und so die damaligen Leistungen zu würdigen.
Dipl.-Ing. Dieter Dröge von der FH Bielefeld, Lehreinheit Maschinenbau, ist begeistert: „Es ist toll, dass die Ma-schine, wenn auch nur virtuell, zu uns zurück gekehrt ist und damit unseren Anspruch untermauert, die besten konstruktiven Lösungen mit den innovativsten Methoden zu schaffen. Wir haben für unsere erste Beschäftigung mit Virtual Reality bewusst ein symbolträchtiges Objekt gesucht und sind überrascht wie real die Maschine aussieht und vor allem sich verhält. Aus unserer Überzeugung ist Virtual Reality optimal für Ingenieure geeignet um komplexe Sachverhalte zu verstehen und zu begreifen“.
Ergänzend fügt Sebastian Grimm, Director Marketing bei ICIDO hinzu: „Auf diesem Jubiläum haben wir gesehen, dass Virtual Reality allen Altersgruppen neue Einsichten und Ansichten gibt. Und auch diejenigen, die vorher noch nie eine Dampfmaschine gesehen haben, konnten in kürzester Zeit verstehen, was diese Entwicklung für die damalige Zeit bedeutet haben muss. Besonders spannend war für uns die direkte Verbindung der Geschichte Bielefelds mit der Zukunft der Ingenieurswissenschaften.“
Interessierte können sich die virtuelle Dampfmaschine in Rahmen der „OpenDemos“ bei ICIDO in Stuttgart oder während der Hannover Messe in Halle 17 Stand D72 bei imsys anschauen.













