(openPR) Schnell sind zwei ereignisreiche Jahre vergangen. Im Jahr 2007 starteten die Gründer von Coinstatt ihr ungewöhnliches Projekt: Als Antwort auf die zunehmende Geldknappheit und als Unterstützung der wohnortnahen Versorgung kreierten sie ihre eigene Währung, die sie „Coin“ genannt haben. Coins sind Wertgutscheine, die in einem Verbund von ausgesuchten Fachgeschäften als ergänzendes Zahlungsmittel verwendet werden können. Jeder Coin hat im Verbund den Wert von einem Euro.
Am Anfang stand die kühne Idee, eine eigene, private Währung zu schaffen. Ein Konzept war bald entworfen, aber man hatte noch keine Geschäfte, die das neue Geld annehmen wollten. Inzwischen sind es weit über einhundert, vom Coinstatt-Team persönlich ausgesuchte Geschäfte, Handwerksbetriebe und Gesundheitsdienstleister, bei denen man mit den Coins einen Teil der Rechnung bezahlen kann. Derzeit sind es (noch) Städte in Nordrhein-Westfalen, in denen die Verbreitung von Coinstatt begonnen hat, aber man arbeitet bereits an einer weiteren, schließlich deutschlandweiten Verbreitung. Das Startkonzept hat sich bewährt, warum also nicht auch in anderen Bundesländern anwenden, was bislang entwickelt wurde!
Ende April erscheint zum zweiten Geburtstag von Coinstatt eine Broschüre mit dem Verzeichnis der gewerblichen Teilnehmer in Castrop-Rauxel, Witten, Schwelm, Bochum, Mönchengladbach und Kamp-Lintfort. In dieser Broschüre, die kostenlos verteilt wird befinden sich auch zehn Coins, die sofort als Zahlungsmittel verwendet werden können. Insofern setzt Coinstatt um, was viele angesichts der Wirtschaftskrise fordern, nämlich interessierten Verbrauchern Geld für zusätzlichen Konsum zu schenken. Wer an dieser „Coinjunkturspritze“ interessiert ist, kann sich in den genannten Städten bei allen Coinpartner-Geschäften seine zehn Coins kostenlos abholen.











