(openPR) 8. Februar 2004 - Im Januar 2004 haben in Deutschland 3.767 Personen Asyl beantragt. Im Vergleich zum Januar 2003 sank die Zahl der Asylbewerber um 2.357 Personen (- 38,5 Prozent). Im Vergleich zum Vormonat hat sich die Anzahl der Asylbewerber um 351 Personen (10,3 Prozent) leicht erhöht (Januar 2004: 3.767 Personen, Vormonat: 3.416 Personen).
Damit sind auch zu Beginn des Jahres 2004 die Asylzugänge im Vergleich zum Januar 2003 weiter deutlich gesunken.
Die Zahlen im einzelnen:
Aktueller Monat
Hauptherkunftsländer im Januar 2004 waren:
Nov.
Dez.
Jan.
1.
Türkei
445
453
493
2.
Serbien u. Montenegro
440
375
328
3.
Russische Föderation
279
225
259
4.
Iran
155
119
184
5.
Aserbaidschan
136
136
158
6.
Irak
116
98
129
7.
Vietnam
182
126
126
8.
Afghanistan
104
75
123
9.
Pakistan
139
121
104
10.
Algerien
61
73
103
Im Januar 2004 wurden neben den 3.767 Erstanträgen 1.289 Folgeanträge beim Bundesamt für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge gestellt.
Im Januar 2004 hat das Bundesamt über die Anträge von 6.815 Personen (Vormonat: 7.463) entschieden.
Als Asylberechtigte anerkannt wurden 119 Personen (1,7 Prozent). Abschiebungsschutz nach § 51 Abs. 1 des Ausländergesetzes erhielten 133 Personen (2,0 Prozent). Abgelehnt wurden die Anträge von 4.339 Personen (63,7 Prozent). Sonst wie erledigt (z.B. durch Verfahrenseinstellungen wegen Rücknahme des Asylantrages) wurden die Anträge von 2.224 Personen (32,6 Prozent).
Bei 123 Personen hat das Bundesamt im Januar 2004 Abschiebungshindernisse im Sinne von § 53 des Ausländergesetzes festgestellt.










