(openPR) Die Stimmung an den internationalen Börsen ist aktuell an einem Tiefpunkt angekommen, viele Anleger haben sich in Anbetracht der weltweiten Finanzkrise von den klassischen Aktien- und Rentenbörsen abgewendet. Diese Tatsache wird durch die momentan enorm hohe Nachfrage nach (vermeintlich) sicheren Geldanlagevarianten wie Tages- und Festgeldkonten unterstrichen.
Dennoch hat sich während der letzten beiden Jahre eine in Deutschland bis dato relativ unbeachtete Form der spekulativen Geldanlage ihren Platz im Fokus der Anleger erkämpft: Der Handel mit Devisen, im englischen als Forex Trading bezeichnet, ist im Internet-Zeitalter auch für den privaten Anleger eine wirkliche Alternative, der einstige Interbankenmarkt gehört endgültig der Vergangenheit an. Zwar entfallen auch heute noch 90 Prozent aller getätigten Transaktionen auf den Handel durch große Geschäftsbanken, jedoch spielt die steigende Anzahl privater Anleger eine immer größere Rolle am mit über 3 Billionen US-Dollar Tagesumsatz liquidesten Markt der Welt (eine ausführliche Einführung in die Thematik findet sich unter http://www.forex-trading-online.de/grundlagen ).
Den Zugang zum Forex-Markt, den man sich am besten als eine elektronischen Vernetzung aus Banken, Händlern und spezialisierten Kooperationspartner vorstellen kann, wird über die mittlerweile recht zahlreichen Online-Broker ermöglichen. Diese stellen ihren Kunden eine Schnittstelle zum von Montag bis Freitag rund um die Uhr zugänglichen Markt zur Verfügung. Diese Schnittstelle kann eine webbasierte Trading-Lösung oder auch eine Desktop-Handelsstation sein, welche auf dem heimischen PC installiert wird.
Wer am Forex sein Glück versucht, der kauft oder verkauft immer ein bestimmtes Währungspaar. Wer sich zum Beispiel für den Handel von EUR/USD entschieden hat, der kauft oder verkauft je nach der persönlichen Erwartungshandlung bezüglich der Veränderung des Wechselkursverhältnisses. Was die Möglichkeiten anbetrifft derartige Veränderungen vorauszusehen, sind der Kreativität des Traders (fast) keine Grenzen gesetzt. Während der eine eher auf fundamentale und marktbestimmende Nachrichten wartet, schwören andere auf die Aussagekraft bekannter oder auch weniger bekannter Indikatoren. Da der Forex-Markt zu großen Teilen durch Daytrader bestimmt wird und insbesondere im Bereich der privaten Anleger Positionen eher selten über Nacht gehalten werden, sind auch markttechnische Analyseansätze durchaus erfolgversprechend. Hier wird vor allem versucht, Situationen zu finden, an welchen Bewegung in den Markt kommt, ähnlich wie bei der richtigen Anwendung von Indikatoren ist eine detaillierte Auseinandersetzung mit der Thematik und entsprechende Erfahrung von grundlegender Bedeutung.
Im Vergleich zum klassischen Handel mit Aktien besitzt der Devisenmarkt auf viele Anleger deshalb eine besonders hohe Anziehungskraft, da mit relativ geringem Kapitaleinsatz sehr große Summen bewegt werden können. Dies hat seine Ursache darin, dass der Trader lediglich über eine gewisse Sicherheitsleistung auf seinem Konto verfügen muss („margin“) und abhängig von der Wahl des gewählten Hebels um ein Vielfaches des eigentlich verfügbaren Kapitals spekulieren kann. Mögliche Gewinne, aber natürlich auch Verluste, multiplizieren sich in entsprechender Weise. Aufgrund dieses äußerst hohen Chancen-Risiko-Profils empfiehlt sich in jedem Falle von der Möglichkeit eines kostenlosen Demokontos Gebrauch zu machen. Dieses wird von fast allen Forex-Brokern angeboten und stellt eine ideale Möglichkeit dar, ein Gefühl für den Markt unter Realtime-Bedingungen zu entwickeln.
Dem Future-Handel ist der Forex-Markt für Privatanleger deshalb vorzuziehen, da die Positionsgröße selbst bestimmt werden kann. Bei Futures muss immer ein normaler Kontrakt gehandelt werden, die Anforderungen an die Mindestkontengröße sind entsprechend wesentlich höher. Konten geringeren Volumens laufen beim Future-Handel somit große Gefahr extrem schnell ausgestoppt zu werden, was am Forex durch die Positionsbestimmung und einen moderaten Hebel beeinflussbar ist.








