(openPR) Sektion Österreich der eurocom und Österreichs Orthopädietechniker starten Imagekampagne zur Kompressionstherapie
Besenreiser, Krampfadern und Co. – immer mehr Menschen leiden darunter. Nicht von ungefähr zählt man Venenerkrankungen deshalb auch zu den Volkskrankheiten. Aber: Venenleiden werden oft nicht ernst genommen. Sie seien ein rein kosmetische Problem, heißt es nicht nur von Betroffenen, sondern auch von Ärzten. Behandlungen finden in vielen Fällen nicht statt. Die Gefahr dabei: Aus einer anfänglich leichten Erkrankung können sich schwerwiegende gesundheitliche Probleme entwickeln.
Die Sektion Österreich der eurocom e.V. startete deshalb am vergangenen Mittwoch eine Aufklärungs- und Imagekampagne rund um das Thema „Venenerkrankungen und ihre Behandlung“. Im Mittelpunkt steht dabei die Therapie mit Hilfe medizinischer Kompressionsstrümpfe, die als Basisbehandlung aller Venenerkrankungen gilt.
Die Kampagne des Industrieverbandes für Hersteller von Kompressionstherapie und orthopädischen Hilfsmitteln wird gemeinsam mit Österreichs Orthopädietechnikern durchgeführt und von Gesundheitsminister Alois Stöger sowie Ärztekammerpräsident Dr. Walter Dorner unterstützt.
„Krampfadern, die nicht ernst genommen und deshalb nicht behandelt werden, können im schlimmsten Fall zum offenen Bein führen“, erläutert Dr. Ernst Pohlen, Geschäftsführer der eurocom e.V. „Mit der Imagekampagne wollen wir deshalb zum einen über die Krankheit selber, zum anderen über die Kompressionstherapie aufklären. Kompressionsstrümpfe sind nicht nur wirkungsvollste Behandlung von Venenerkrankungen. In der leichten Kompressionsklasse I sind sie auch zur Vorbeugung für Venengesunde geeignet.“
Bestandteile der Kampagne sind Poster und Informationsbroschüren für Patienten. Die Poster, die alle niedergelassenen Ärzte Österreichs in dieser Woche mit der Österreichischen Ärztezeitung erhalten, können im Wartezimmer oder im Sanitätshaus aufgehängt werden. Sie machen auf die Problematik von Venenerkrankungen aufmerksam und weisen auf die wirkungsvolle Therapie mit Kompressionsstrümpfen hin. In der Informationsbroschüre erfahren Betroffene, warum Venenerkrankungen so weit verbreitet sind, was erste Anzeichen sind und wie die Kompressionstherapie funktioniert. Ein Venenselbsttest und Übungen für die Venengymnastik runden den kleinen Ratgeber ab. Die Broschüre kann von Ärzten für ihre Patienten kostenlos bei der eurocom e.V. (










