(openPR) Die Bildung von Inhibitoren gegen FVIII stellt heute die schwerwiegendste Nebenwirkung in der Hämophilietherapie dar.
Für FVIII-Konzentrate werden bei nicht vorbehandelten Patienten (PUPs) mit schwerer Hämophilie Risiken zwischen 15% und mehr als 30% berichtet.
Für Octanate® wurden jetzt Zwischenergebnisse einer internationalen, multizentrischen GCP PUP-Studie vom Paul-Ehrlich-Institut bewertet.
Lediglich drei von 29 Patienten mit schwerer Hämophilie entwickelten einen Inhibitor (aktuell ausgewertet: 3 Inhibitoren von 33 Patienten). Dies ist deutlich geringer, als es für andere in Deutschland zugelassene FVIII-Konzentrate bisher publiziert wurde.
Bei 77 vorbehandelten Patienten (PTPs) mit schwerer Hämophilie, die im Rahmen prospektiver GCP Studien beobachtet wurden, trat ebenfalls kein Inhibitor auf.
Octanate® zeigt ein extrem geringes Inhibitorrisiko, insbesondere bei PUPs, die erfahrungsgemäß das höchste Risiko für diese schwerwiegende Nebenwirkung haben. Octanate® ist somit bestens zum Therapiebeginn bei PUPs geeignet.
Derzeit werden die Texte der Gebrauchs- und Fachinformation aktualisiert.
Octanate® ist ein hochgereinigtes und doppelt virusinaktiviertes plasmatisches FVIII-Konzentrat, das mit von Willebrandfaktor physiologisch stabilisiert wird.
Octanate® ist in den Packungsgrößen 250 IE, 500 IE und 1.000 IE verfügbar. Für die Heimselbstbehandlung bietet es den praktischen Vorteil, dass es über 2 Jahre bei Raumtemperatur aufbewahrt werden kann.
Octanate® wird von Octapharma GmbH vertrieben.
