(openPR) Erlangen, 26. März 2009. Für viel Wirbel sorgte ein Artikel auf nachgeschlaut.de, in dem eine im Netz kursierende Verschwörungstheorie vorgestellt wurde. Unbekannte werfen den Betreibern Handeln im Namen der Hintermänner vor.
Damit hat keiner gerechnet: Der Beitrag "Von Cloudbustern, Chemtrails und ganz normalen Kondensstreifen" schoss wohl etwas über sein Ziel hinaus. Berichtet wird über eine im Internet herumgeisternde Verschwörungstheorie, nach der mit Hilfe von Flugzeugen absichtlich chemisch-biologische Stoffe über bewohnten Gebieten versprüht werden, um sich der Menschheit Untertan zu machen. Jene versprühten Stoffe ähnelten im Aussehen normalen Kondensstreifen. Die Betreiber der Webseite sind ratlos und verwundert.
Anscheinend fühlten sich einige provoziert. Neben einigen Emails, in denen der Unmut über die zynische Art der Darstellungsweise geäußert wurde, erhielten die Betreiber auch einen dreiseitigen, in Alufolie eingepackten, handschriftlich verfassten Brief. Dieser sollte zum Umdenken bewegen und nicht zuletzt zur Unterstützung der Projekte gegen die Gefahr aus der Luft. Wieso er in Alufolie eingapckt war, wurde auch erläutert: "Er wehrt", so wird behauptet "die negative Orgon-Energie ab." Eine Email hatte es jedoch in sich: man warf dem Autor und allen Involvierten vor, dass sie Agenten seien und im Namen derjenigen handeln, die "hinter der ganzen Sache" stecken. Wer dahinter steckt, ist allerdings auch unter den Anhängern der Verschwörungstheorie umstritten. In Frage kommt die Regierung, die UN, die CIA oder der BND. Man weiß es nicht so genau. Es ist ja schließlich eine Verschwörung. Bis dahin konnten die Betreiber darüber schmunzeln, jedoch musste die Webseite auch eine Attacke über sich ergehen lassen. Diese sei jedoch schon an der ersten Sicherheitshürde gescheitert. Man sah lediglich, dass jemand einen Versuch gestartet hat und ist daher weitestgehend gelassen.
Eines ist aber sicher. Die Betreiber sind weder Spione, Agenten, noch werden sie von Hintermännern bezahlt, sondern sind ein bunt gemischtes Team aus Akademikern und Studenten, die sich ganz den wissenschaftlichen Fragestellungen widmen. Daher passe der Artikel eigentlich nicht richtig ins Konzept, jedoch wollte man auch mal "Absurdes objektiv betrachten".









