(openPR) Bonner Unternehmen entwickeln neue herstellerunabhängige Lösung
Das Amtliche Liegenschaftskataster-Informationssystem (ALKIS) soll in Zukunft in Deutschland die Automatisierte Liegenschaftskarte (ALK) und das Automatisierte Liegenschaftsbuch (ALB) in einem System vereinen. Damit ALKIS-Daten künftig einheitlich verwendet werden können, wollen die Bonner Geoinformatik-Unternehmen BT-GIS, TOPO graphics und WhereGroup ein herstellerunabhängiges und gleichzeitiges rechtskonformes Auskunftssystem entwickeln.
Unabhängig von der verwendeten ALKIS-Grundlösung hätten Anwender damit die Möglichkeit, die rechtsverbindlichen Auskünfte aus einer NAS-Sekundärdatenbank in Form von Kartenauszügen und Buchauszügen über eine Webauskunft zu realisieren. Die neue Lösung soll den sogenannten "Hauptprozess Benutzung" innerhalb der ALKIS-Logik und die damit verbundenen Teilprozesse abdecken.
Die Auskunftskomponenten inklusive der Produkte für Karte und Buch werden unabhängig vom Führungssystem auf Basis einer Sekundärdatenhaltung realisiert, die mit dem freien Datenbankmanagementsystem PostgreSQL umgesetzt wurde. Die Datengrundlage stammt aus der Übernahme von NAS- und NBA-Daten inklusive deren Zeichenvorschriften und ist dazu geeignet, Fachlösungen mit verschiedensten Geoinformations-Systemen zu realisieren.
Die Kartenprodukte stammen aus einer erweiterten MyWMS-Anwendung der Firma BTGIS, die Buchprodukte aus einem Dienst der TOPO graphics. Das auf ALB/ALK- und ALKIS-Lösungen spezialisierte Unternehmen steuert auch einen Konverter bei, der ALKIS-Daten und Zeichenvorschriften nach Vorgabe der GeoInfoDok v.6 in die Sekundärdatenhaltung ausspielt. Als Clientkomponente wird das OpenSource-Produkt Mapbender verwendet, das über zusätzliche Module um die notwendigen Funktionen zur Navigation und Suche erweitert wird. Der Web-Client fordert die entsprechenden ALKIS-Produkte bei den Diensten an und bietet diese z.B. als PDF zum Ausdruck an.










