(openPR) In der Katasterverwaltung ist ALKIS® ein längst bekanntes und dennoch aktuelles Thema. Das Fachkonzept dient der Schaffung eines einheitlichen amtlichen Geodatenbestands. Zwar befindet es sich zum Teil noch in der Testphase, die ersten Bundesländer beabsichtigen jedoch, das System im Jahr 2008 einzuführen. Aktuelle Probleme und Lösungen diskutiert der 6. Kongress "XML und ALKIS®", den das Zentrum für Graphische Datenverarbeitung e.V. am 7. November 2007 in Darmstadt veranstaltet.
Die grundsätzliche Aufgabe der Vermessungsverwaltung ist die Bereitstellung von Geobasisdaten für Verwaltung, Wirtschaft und private Nutzer. Bisher wurde dies durch zwei getrennten Systeme, ALK (automatisierte Landschaftskarte) und ALB (automatisiertes Liegenschaftsbuch), realisiert. Dadurch sind die Daten teilweise redundant und liegen in verschiedenen Formaten und Modellen vor, was eine gemeinsame effiziente Auswertung nicht möglich macht.
ALKIS® schafft hier durch einen gemeinsamen Datenbestand sowie eine XML-basierte bundeseinheitliche Austauschschnittstelle (NAS) und einen bundeseinheitlichen Grunddatenbestand Abhilfe. So wird gewährleistet, dass ALKIS®-Daten künftig in allen marktüblichen Geoinformationssystemen verarbeitet werden können.
Doch welche Umsetzungsprobleme gibt es mit ALKIS®? Welche Daten stehen unter dem System zur Verfügung und wie erfolgt die Umstellung auf die normbasierte Austauschschnittstelle? Diskutiert werden diese und weitere spannende Fragestellungen beim
6. Kongress "XML und ALKIS®"
Termin: 7. November 2007, 09.30 bis 17.00 Uhr
Ort: Zentrum für Graphische Datenverarbeitung ZGDV e.V. Rundeturmstraße 10, 64283 Darmstadt.
Experten aus Verwaltung, Forschung und Wirtschaft referieren über zahlreiche interessante Themen. Dr. Matthias Ellsiepen von CPA Systems GmbH spricht beispielsweise über die ALKIS®-Geschäftsprozesslogik in Theorie und Praxis. Die Erhebung und Benutzung von ALKIS® in der Praxis analysiert Birthe Dallmeier-Tießen von HHK Datentechnik GmbH und Joachim Stiebler vom Landesvermessungsamt Baden-Württemberg stellt den dortigen Stand der ALKIS®-Umsetzung vor.
Die Teilnahmegebühr beträgt 380 Euro. Für Mitarbeiter von Hochschulen und Behörden gilt eine reduzierte Gebühr von 290 Euro, Studenten zahlen 120 Euro. Bei gleichzeitiger Anmeldung zum Kongress "Mobiles GIS" wird ein Kombirabatt von 15 Prozent gewährt.
Für Journalisten mit Presseausweis ist die Teilnahme kostenlos, eine Anmeldung ist aber erwünscht.
Das ausführliche Programm sowie weitere Informationen erhalten Sie unter: www.zgdv.de.
Ansprechpartner:
Hugo Kopanitsak
Zentrum für Graphische Datenverarbeitung e.V. Tel.: 06151 - 155 160
E-Mail:
INI-GraphicsNet
Unternehmenskommunikation
Bernad Lukacin
Fraunhoferstraße 5
64283 Darmstadt








