(openPR) Immer wieder betrachtet Riemenschneider die Ermordete mit dem gebrochenen Genick, die man aus dem Kofferraum geborgen hat: seine Frau Karin. Zehn Jahre sind vergangen seit dem Tag ihrer Entführung, zehn Jahre ohne Lebenszeichen. Doch im Ausweis steht der Name ihrer verstorbenen Zwillingsschwester.
Der Debütroman von Helga Schittek verspricht Spannung und einen Touch Hochwald (Verlag: tredition, ISBN 978-3-86850-112-7-4). Die Idee hierzu lieferten eine alte Vermisstenanzeige und eine Fernsehsendung.
Gekonnt entführt die Autorin, die sich als selbst bekennenden Krimifan bezeihnet, ihre Leser in einen sympathischen Ort im Kreis Trier-Saarburg und in das Jahr 1981, in dem Ermittler weder auf die Ergebnisse einer DNA Analyse zugreifen konnten, noch allzeit über Handy erreichbar waren. Sie zeichnet Typen - lässt es „menscheln“. Und obwohl sie von einer detailgetreuen Ortsbeschreibung absieht, lässt sich die Kulisse des Schwarzwälder Hochwalds stets erahnen.











