(openPR) Der global operierende Chemiekonzern engagierte die studentische Unternehmensberatung PAUL Consultants e.V., um deren Fähigkeiten beim Kauf von neuen Pumpanlagen zu nutzen. Durch die Verarbeitung von stark schmirgelnden Produkten aus unterschiedlichen Produktionsprozessen litten die vorhandenen Pumpen am Standort Nünchritz unter enormem Verschleiß. Ein neues Modell sollte die Wirtschaftlichkeit verbessern.
Die Aufgaben des Projektteams reichten von einer Marktanalyse bis hin zu einem komplexen Wirtschaftlichkeitsvergleich der möglichen Kandidaten. „Auch wenn die Pumpentechnik Neuland für uns war, haben wir uns rasch in das Fachgebiet eingearbeitet. In der ersten Projektphase wurden generell geeignete Pumpenarten analysiert und auf ihre Erfolgsaussichten bewertet. Anschließend wurden Aufbauarten und Materialkombinationen dieser Pumpengruppen weiter untersucht. Hierbei hat das Projektteam neben Angaben der Hersteller vor allem Wert auf Referenzstandzeiten von Verwendern gelegt“, beschreibt Projektleiter Marcus Klein, angehender Wirtschaftsingenieur im 9. Semester. Abschließend wurden technische und wirtschaftliche Faktoren ausgewertet.
Zu guter Letzt präsentierten die Jungberater ihre Ergebnisse bei Wacker in Nünchritz. Für die Kaufempfehlung wurden zuvor verschiedene Fachmessen besucht, Gespräche mit Experten vom Fraunhofer-Institut geführt, als auch Interviews mit Kunden und mehr als 50 Herstellern durchgeführt. „Dabei konfrontierten wir verschiedene Produzenten mit den Problemen ihrer Kunden. Sie waren über unser Fachwissen sehr überrascht und standen uns hilfreich zur Seite“, betont Simone Gäbler, ebenfalls Wirtschaftsingenieurin im 9. Semester. Das vierköpfige Team um Marcus Klein behielt stets das Ziel vor Augen: Pumpen mit einem geringen Verschleiß und einer hohen Wirtschaftlichkeit für die Wacker Chemie AG zu finden.















