(openPR) Die Münchner ONLINE USV-Systeme AG ist von Citrix geprüfter und offiziell anerkannter Herstellerpartner für XenServer. Diese Auszeichnung demonstriert die enge Zusammenarbeit beider Hersteller bei der Entwicklung und Produktunterstützung virtueller Serverlösungen.
ONLINE-USV, die Nummer 2 im deutschen USV-Markt, ist damit erster getesteter und anerkannter USV-Partner von Citrix. „Nach Abschluss umfangreicher Tests freuen wir uns über die Anerkennung als offizieller Partner“, so Sven Spitzley, Vorstand ONLINE-USV. Siehe: http://hcl.xensource.com/BrowsableNICList.aspx
Mit Citrix hat ONLINE-USV nun die zweite Anerkennung eines Herstellers für Virtualisierungsmanagement-Software gewonnen, nach der Zertifizierung als VMware ready certified Partner. Der deutsche USV-Hersteller ist damit führend im Bereich des USV-Managements virtualisierter Serversysteme. Nach einer Umfrage von Datalog Software setzen 78% der befragten Unternehmen VMware oder Citrix zum Management von Virtualisierungsumgebungen ein.
Virtualisierung hilft Kosten sparen
Mit Hilfe von Virtualisierung werden vorhandene Ressourcen von Servern bzw. ganzen Rechenzentren optimal ausgenutzt und durch Konsolidierung von Applikationen finanzielle Belastungen gesenkt. Laut einer aktuellen Studie von Gartner räumen Unternehmen dem Thema Virtualisierung eine hohe Priorität ein (Rang 3 von 10). Diese Technologie setzt sich mehr und mehr durch und erfährt nach Meinung der Gartner-Analysten ein Wachstum von 43% im Vergleich zum Vorjahr. Eine Umfrage der BITKOM bestätigt ebenso diese Ergebnisse: Virtualisierung als kostensparende und leistungssteigernde Anwendung hat im Jahr 2009 gute Konjunktur.
Bei virtuellen Systemen arbeiten in einem Gehäuse mehrere virtuelle Server mit heterogenen Betriebssystemen; einerseits isoliert, andererseits nebeneinander auf der gleichen physischen Maschine. Jeder virtuelle Server verfügt über einen eigenen virtuellen Hardware-Satz wie z.B. RAM-Speicher, CPU, NIC etc. auf dem das Betriebssystem und die Anwendungen geladen werden.
Die virtuellen Server werden mit der Virtualisierungsschicht - dem Hypervisor - verwaltet. Der Hypervisor wird durch den XenServer repräsentiert. Laut der Umfrage von Datalog im Januar 2009 legen zwei Drittel der befragten Unternehmen großen Wert auf die Hochverfügbarkeit ihrer Systemlandschaft. Wie kann man nun virtualisierte Systeme gegen Stromausfall absichern?
Die Aufgabe der USV ist die Versorgung der physischen Maschine mit Energie konstanter Güte. Von weitaus höherem Interesse ist jedoch das Management des gesamten Systems im Falle von Stromausfall.
Was bedeutet Management der virtuellen Maschinen?
Das Herunterfahren der virtuellen Server ist durch den CITRIX XenServer prinzipiell selbst möglich. Der Vorteil der Lösung von ONLINE-USV ist der intelligente Shutdown bei dem die Stromaufnahme des XenServers und die Last der virtuellen Maschinen berücksichtigt werden. Die zur Verfügung stehende Energie aus dem USV- internen Akku wird der benötigten Leistung der Prozesse gegenübergestellt um daraus die Überbrückungszeit zu berechnen. Die Intelligenz der Lösung ist darin zu sehen: Mittels der USV können unwichtige Prozesse wie z.B. Textverarbeitung bzw. Mailserver sofort beendet werden. Die Batterie wird so entlastet und die Restlaufzeit des Systems erhöht. Damit wird die Stromversorgung für unternehmenskritische Anwendungen wie z.B.: Datenbanken länger aufrecht erhalten bis diese ordentlich heruntergefahren worden sind.
Was bedeutet intelligenter Shutdown?
Um einen sicheren und geordneten Shutdown automatisch durchzuführen, ist eine dedizierte Kommunikation mit allen Komponenten, sowohl virtuelle Server als auch XenServer, notwendig.
Die Reihenfolge bzw. Priorität des Shutdowns der virtuellen Server kann individuell konfiguriert werden. Die bekanntesten aller Funktionen in der Shutdownroutine sind das Speichern von Daten, Beenden von Anwendungen und Herunterfahren des Betriebssystems.
In der Praxis wird für diesen Shutdown eine logische- und physikalische Schnittstelle benötigt. Die physikalische Schnittstelle ist ein in der USV integrierter SNMP-Adapter, die logische Schnittstelle das dazugehörige SNMP-Protokoll sowie ein spezielles RCCMD-Softwaremodul (RCCMD = Remote Console Command).
Die Software wird auf jedem virtuellen Server und auf dem XenServer installiert. Das Besondere von RCCMD gegenüber konventioneller USV Managementsoftware ist die ereignisgesteuerte Kommunikation. D.h. es findet nur dann eine Kommunikation statt, wenn auch tatsächlich ein Ereignis auftritt. Im Vergleich zum obligatorischen polling-Verfahren wird daher die Performance erhöht und die Kosten gesenkt.
Mittels RCCMD kann eine unbegrenzte Anzahl von virtuellen Servern angesteuert werden. RCCMD unterstützt dabei Citrix XenServer 4.1.0 und 5.0.0.
Um die Hochverfügbarkeit und Sicherheit der Gesamtlösung zu gewährleisten, empfiehlt ONLINE-USV den Einsatz einer USV vom Typ XANTO RT. XANTO RT ist eine USV in Doppelwandler-Technik. Sie ist mit Leistungen von 1000 – 3000VA verfügbar. Die Überbrückungszeit ist auf bis zu 120 Minuten skalierbar.
Zusätzliche Sicherheit bietet die Hot-Standby-Funktion. Hierbei wird jedes der redundanten Netzteile in der physischen Maschine durch eine eigene USV versorgt. Durch intelligente Kommunikation der USV-Systeme untereinander wird der finale Shutdown so lange verzögert bis auch die letzte USV ihr Kapazitätsende erreicht hat.
Alle Produkte sind über unsere Distributoren Actebis Peacock, api, COS, CPI, Digital Data, Ingram Micro, Komsa, NTplus, Wippermann und Wortmann verfügbar.







