(openPR) Die Münchner ONLINE USV-Systeme AG ist zertifizierter VMware technology alliance PARTNER. Diese Auszeichnung demonstriert die enge Zusammenarbeit beider Hersteller bei Entwicklung und Produktunterstützung.
ONLINE USV ist somit erster zertifizierter Partner und damit führend im Bereich des USV-Managements virtualisierter Serversysteme. „Nach Abschluss umfangreicher Feldversuche freuen wir uns über die Zertifizierung als offizieller Partner“, so Sven Spitzley, Produktmana-ger von ONLINE USV.
Mit Hilfe der Servervirtualisierung werden vorhandene Hardwareressourcen optimal ausgenutzt und durch Konsolidierung von Applikationen Kosten gespart. Laut aktueller Studie von IDC können damit 75 - 95% bisher ungenutzter Kapazitäten verwendet werden.
Bei virtuellen Systemen arbeiten in einem Gehäuse mehrere virtuelle Server mit heterogenen Betriebssystemen; einerseits isoliert, andererseits nebeneinander auf der gleichen physischen Maschine. Jeder virtuelle Server verfügt über einen eigenen virtuellen Hardware-Satz wie z.B. RAM-Speicher, CPU, NIC etc. auf dem das Betriebssystem und die Anwendungen geladen werden.
Die virtuellen Server werden mit der Virtualisierungsschicht - dem Hypervisor - verwaltet. Der Hypervisor wird durch den ESX-Server repräsentiert.
Die Aufgabe der USV ist die Versorgung der physischen Maschine mit Energie konstanter Güte. Von weitaus höherem Interesse ist je-doch das Management des gesamten Systems im Falle von Strom-ausfall.
Was bedeutet: Management der virtuellen Maschinen?
Die USV stellt bei Stromausfall Energie aus dem internen Akku für einen definierten Zeitraum zur Verfügung. Die USV misst hierbei die Stromaufnahme der physischen Maschine und die Kapazität der Akkus und berechnet daraus die Restlaufzeit für das angeschlossene System.
Um einen sicheren und geordneten Shutdown automatisch durchzuführen, ist eine dedizierte Kommunikation mit allen Komponenten, sowohl virtuelle Server als auch ESX-Server, notwendig.
Die Reihenfolge bzw. Priorität des Shutdowns der virtuellen Server kann frei konfiguriert werden. Die bekanntesten aller Funktionen in der Shutdownroutine sind das Speichern von Daten, Beenden von Anwendungen und Herunterfahren des Betriebssystems.
In der Praxis wird für diesen Shutdown eine logische- und physikalische Schnittstelle benötigt. Die physikalische Schnittstelle ist ein in der USV integrierter SNMP-Adapter, die logische Schnittstelle das dazugehörige SNMP-Protokoll und RCCMD-Software.
RCCMD wird auf jedem virtuellen Server und auf dem ESX-Server installiert. RCCMD steht für Remote Console Command. Das Besondere von RCCMD gegenüber konventioneller USV Managementsoftware ist die ereignisgesteuerte Kommunikation. D.h. es findet nur dann eine Kommunikation statt, wenn auch tatsächlich ein Ereignis auftritt. Im Vergleich zum obligatorischen polling-Verfahren wird daher die Performance erhöht und die Kosten gesenkt.
Auch wenn ein Herunterfahren virtueller Server durch den ESX-Server selbst möglich ist, einen zuverlässigen und intelligenten Betrieb der Gesamtlösung, speziell in Abhängigkeit von der Überbrückungszeit, wird nur in Verbindung mit RCCMD garantiert.
RCCMD ist nicht limitiert und arbeitet somit auf einer unbegrenzten Anzahl virtueller Server. RCCMD unterstützt ESX 3.x, VMware Server und Workstation.
Um den extremen Sicherheitsanforderungen der Gesamtlösung gerecht zu werden, empfiehlt ONLINE-USV den Einsatz einer USV vom Typ XANTO RT. XANTO RT ist eine USV in Doppelwandler-Technik. Sie ist mit Leistungen von 1000 – 3000VA verfügbar. Die Überbrückungszeit ist auf bis zu 120 Minuten skalierbar.
Zusätzliche Sicherheit bietet die Hot-Standby-Funktion. Hierbei wird jedes der redundanten Netzteile in der physischen Maschine durch eine eigene USV versorgt. Durch intelligente Kommunikation der USV-Systeme untereinander wird der finale Shutdown so lange verzögert bis auch die letzte USV ihr Kapazitätsende erreicht hat.








