(openPR) Die Ausbildung zur Transplantationsbegleiter/in ist beendet. Bis zum Schluss haben erfolgreich bis auf eine Teilnehmerin die Ausbildung alle beendet. Es war für die Beteiligten eine sehr informative und lehrreiche Zeit. Ziel für uns war es, Transplantationsbegleiter für unseren Verein der Transplantationsbegleitung e.V. zu gewinnen, die sich ausschließlich um die uns anvertrauten Patienten kümmern. Drei von den Teilnehmern konnten wir für unsere Arbeit gewinnen. Das waren M. Wehrhahn, F. Schneider und A. Zahlmann. Vorteil hierbei war eben auch, dass sie aus Hannover oder Umgebung kommen und unkompliziert die Medizinische Hochschule Hannover erreichen können Kerstin Klee, Thomas Täger und Marion Jäcks von der Transplantationsbegleitung e.V. machten ebenfalls diese Ausbildung. Sie arrangieren sich schon seit ca. 5 Jahren im Verein und betreuen seit einigen Jahren auch die Patienten. Um ihr Wissen zu vertiefen oder ihre Erfahrungen der Patientenbetreuung mit einzubringen, nahmen sie an der Ausbildung teil.
Insgesamt verfügt der Verein nun über sechs ausgebildete Transplantationsbegleiter. So besteht auch die Möglichkeit, an anderen Transplantationszentren zu agieren. Es bieten sich da z. B. Gießen, Essen, Berlin, Hannover, Osnabrück und Hamburg an. Unsere Transplantationsbegleiter sollen bei Bedarf weiterhin von unserem Supervisor Herrn Voigtmann betreut werden. Bei so einer schwierigen Aufgabe ist es ganz wichtig, dass man das anbietet.
Am 25.04.2008 fanden dann endlich der Kursabschluss und die Zertikatsübergabe durch Frau Grimm von der Evangelischen Erwachsenenbildung und Herrn Meilwes von der Katholischen Erwachsenenbildung statt. Es war doch recht anstrengend, wenn man bedenkt, dass der Kurs am 19. Oktober 2007 begann und jeden Freitag von 16 bis 19 Uhr stattfand. Supervisor Herr Voigtmann, der die Teilnehmer während der Ausbildung begleitete, bedankte sich bei allen für die gute Zusammenarbeit. Es war das erste Mal, dass in dieser Art eine Fortbildung angeboten wurde. Die Idee dazu kam von der Transplantationsbegleitung e.V. und wurde anfangs sehr kritisch aufgenommen und durchleuchtet. Nach gewissen Anlaufschwierigkeiten gelang es dem Verein die Erwachsenenbildung der evangelischen und katholischen Kirchen sowie die MHH davon zu überzeugen. So wurden auf der letzten Tagung noch einmal Verbesserungsvorschläge von allen Teilnehmern für den Kurs gemacht und auch besprochen, was wichtig ist und was man eventuell weglassen könnte. Alles in allem blickten die Teilnehmer auf eine gelungene Ausbildung zurück.
Zu einem späteren Zeitpunkt sollten die Teilnehmer in der Medizinischen Hochschule auf den einzelnen Stationen bekannt gemacht werden, damit sie den Patienten und dem Personal zur Seite stehen können, wenn sie gerufen und gebraucht werden. Mittlerweile hat es auch stattgefunden. Alle Transplantationsbegleiter sind in der MHH Hannover bekannt gemacht worden und jede Station verfügt über die Namen und Adressen. Wir werden jetzt auf Anruf bestellt vom Pflegepersonal oder den Ärzten auf den einzelnen Stationen, die mit Transplantation zu tun haben.
Wir freuen uns auf eine lange und gute Zusammenarbeit und möchten uns bei allen Beteiligten recht herzlich für die Unterstützung dieses Projektes bedanken. Es ist eine gute Sache und sollte Schule machen. Der kritische Punkt ist immer noch die ehrenamtliche Arbeit, da so ein Kurs nicht ganz billig ist und aus eigener Tasche finanziert werden muss.
Marion Jäcks


