(openPR) Über 140 Kinder im Alter von 10 bis 12 Jahren bewarben sich dieses Jahr um einen Platz in einer der beiden OnlineJurys des Deutschen Kinder-Medien-Festivals GOLDENER SPATZ 2009: Kino-TV-Online. Vergangene Woche tagte die Auswahlkommission und entschied sich für insgesamt 10 Kinder.
Fünf Mädchen und fünf Jungen haben es in die WebJury und in die OnlinespieleJury geschafft. In der Preisverleihung am 29.05.2009 in Erfurt werden sie die GOLDENEN ONLINE SPATZEN in den Kategorien „Beste Webseite“ und „Bestes Onlinespiel“ für Kinder vergeben. Doch vorher stehen den jungen Jurymitgliedern fünf aufregende und arbeitsreiche Tage am Rechner bevor: surfen, spielen, bewerten, diskutieren und schließlich die Preisträger ermitteln.
Im vergangenen Jahr ging der GOLDENE WEBSPATZ für die beste Kinderseite im Netz an www.tivi.de. Der GOLDENE Onlinespiele-SPATZ für das beste Onlinespiel im Netz wurde 2008 an MOUNTAIN BIKE auf www.miniclip.de überreicht.
Darüber hinaus gab es in diesem Jahr eine Ausschreibung für Onlinespiele. Insgesamt 19 Spiele wurden von Entwicklern und Betreibern von Internetseiten für den Wettbewerb eingereicht, von denen die OnlinespieleJury während des Festivals das Beste küren wird.
Die Kandidaten für die beste Internetseite stammen aber von den jungen Usern selbst. Die Kinder nannten in ihren Bewerbungen ihre liebsten Webseiten. Die sich aus allen Bewerbungen ergebende Liste, bereinigt um die Angebote, die sich nicht an die junge Zielgruppe richten und ergänzt um Angebote, die die Kinder zum Auftakt ihrer Juryarbeit noch recherchieren, sind die Grundlage für die Juryarbeit.
Wer sich für die OnlineJurys bewarb, wurde auch nach weiteren Hobbys befragt. Hierbei fiel auf, dass bei den Bewerbern häufig sportliche Aktivitäten wie Schwimmen, Reiten, Einrad fahren, Volleyball oder Fußball spielen im Vordergrund stehen. Auch das Musizieren mit Klavier, Keyboard oder Klarinette ist bei den neuen Juroren sehr beliebt.
Ebenso bemerkenswert waren die Zukunftsvisionen, welche die Kinder für Aussehen und Funktionalität von Onlinespielen und Webseiten im Jahr 2009 entwickelt haben: Sprachgesteuerte Programme sind selbstverständlich. Die Grafik ist derart „berauschend“, dass virtuelle Räume kaum von der Realität zu unterscheiden sind. Mittels Transferhandschuh und Datenhelm können die jungen User Benjamin Blümchen beim Feuer bekämpfen helfen. Es gibt jedoch auch Kinder, die der Zukunft skeptisch gegenüber stehen. So wird ein übermäßiges Angebot an gewalthaltigen Spielen und eine Verflachung der Inhalten befürchtet.












