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Global und vernetzt – Unternehmen im 21. Jahrhundert

(openPR) Flexibilität und langfristige Planung müssen dieser Tage Hand in Hand gehen. Wie aber schaffen es Unternehmen sich trotz der widrigen Umstände für die Zukunft zu rüsten? Internationalität und ein beständiges Wertesystem sind wichtige Stützen, um die Bindung zu Mitarbeitern, Geschäftspartnern und Kunden dauerhaft zu festigen und erfolgreich auszubauen.



Lange nicht mehr standen deutsche Unternehmen vor derart einschneidenden Herausforderungen wie in diesen Monaten. 80 Prozent der Unternehmen in Deutschland fühlen sich von der Krise mehr oder weniger schwer betroffen. Zudem gehen 60 Prozent davon aus, dass die Durststrecke mindestens ein Jahr dauern wird. Auch die Bewertung des Standorts Deutschland aus Sicht deutscher Unternehmen ist nach einer Deloitte-Studie zur aktiven Globalisierung unmissverständlich: Ein großer Teil der institutionellen Rahmenbedingungen werden zur Begründung für eine verstärkte Abwanderung zu internationalen Wachstumsmärkten. Darunter sind Faktoren, wie zu hohe Lohnkosten die Komplexität des Steuerrechts, die insgesamt hohe Steuerbelastung oder auch die Sättigung des deutschen Marktes.
Trotz allem: Positive Faktoren, auf Deutschland bezogen, sind beispielsweise die jüngsten Arbeitsmarktreformen, die geringe Abhängigkeit der deutschen Wirtschaft vom Finanzsektor, sowie eine niedrige Verschuldungsquote von Unternehmen und Privathaushalten als auch die Tatsache, dass Unternehmen vergleichsweise gut aufgestellt sind (vgl. Studie Deloitte).

Werte
Eine besondere Bedeutung kommt in diesem Zusammenhang auch dem Wertesystem eines Unternehmens zu. Von den Mitarbeitern, bis hin zu Geschäftspartnern und natürlich Kunden bestimmen diese Grundsätze Entscheidungen und Strategien und geben den Entscheidern einen feststehenden Leitfaden, nach dem sie handeln können. Gerade bei der Kommunikation mit den Mitarbeitern ist die Vertrauensbasis, die durch feste Werteorientierungen geschaffen wird, enorm wichtig und fördert eine starke Motivation.
Aber auch wenn es um die Bindung der Kunden und Geschäftspartner geht, spielen Strategie und Werte eine große Rolle. Eine breitere Kundenbasis kann mehr Sicherheit und Stabilität schaffen, als wenige große Kunden. und unterstützt zudem eine Strategie der Expansion. Das Essener Unternehmen ifm electronic beispielsweise legt großen Wert darauf, dass die Unternehmenszentrale und der Hauptproduktionsstandort in Deutschland liegen. Parallel dazu zeigt das Unternehmen deutliche Präsenz im Ausland, um auf diese Weise die Nähe auch zu internationalen Kunden zu wahren. Mit über 3.000 Mitarbeitern in 70 Ländern vertreibt ifm so mehr als 90% ihrer Produkte aus eigener Hand an mehr als 90.000 Kunden. Auch die Studie bestätigt diese Vorgehensweise: Der negative Einfluss einer globalen Ausrichtung auf die deutsche Wirtschaft bleibe demnach aus, denn über 60 Prozent der befragten Unternehmen bestätigen: Eine verstärkte Internationalisierung hat sich positiv auf die eigene Beschäftigung im Inland ausgewirkt.

Fachkräftemangel
Ein weiterer Vorteil bedeutet Internationalität und Wertebeständigkeit auch in Bezug auf das Recruiting qualifizierter Mitarbeiter. Denn der Fachkräftemangel ist zwar in den Hintergrund gerückt, aber von der Bildfläche verschwunden, ist er noch lange nicht. In der Tat stehen Unternehmen vor der Herausforderung, gerade jetzt während der Krise, weiter ihre Maßnahmen zur Gewinnung und Bindung von Talenten ausbauen zu müssen. Besonders im internationalen Wettbewerb wird dies in den kommenden Jahren zu einem entscheidenden Faktor werden. Standorte im Ausland können eine attraktive Möglichkeit sein, internationale Erfahrung zu sammeln und trotzdem im gleichen Unternehmen zu bleiben. Dies fördert gleichzeitig die Bindung zum Arbeitgeber und ermöglicht eine langfristige einträgliche Zusammenarbeit für beide Seiten.

Es gilt Flexibilität und Weitsicht zur gleichen Zeit zu beweisen und das eigene Unternehmen durch starke Mitarbeitermoral und ein festes Netz von Partnern und Kunden zu stärken.
Dipl.-Wi.-Ing. Otmar Ehrl


Über den Autor:

Dipl.-Wi.-Ing. Otmar Ehrl ist Vorsitzender des QUERDENKER-CLUBs, mit inzwischen über 50.000 Mitgliedern und 80.000 Freunden des Querdenkens sowie Vizepräsident des Verbandes Deutscher Wirtschaftsingenieure. Seine Themenschwerpunkte sind interdisziplinäres Handeln und vernetztes Denken in der globalen Wirtschaft.

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