(openPR) Im Rahmen einer soeben erschienenen Studie, von der eine Kurzfassung von dem führenden deutschen Silber-Internetportal „Silberinfo“ veröffentlicht wurde, wird vor dem Hintergrund der aktuellen Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise der Gold- und Silbermarkt analysiert. Demnach ist bis Mitte des kommenden Jahrzehnts angesichts der zu erwartenden Angebots- und Nachfrageentwicklungen auf den Edelmetallmärkten sowie den Entwicklungen der Aktien- und Finanzmärkte wie auch des Ölpreises mit einem Goldpreis von rund 5.000 US-$ je Feinunze Gold zu rechnen (aktuell etwa 900 US-$). Unter Zugrundelegung einer als fair anzusehenden Gold-Silber-Ratio von 5 ergibt sich ein Silberpreis in Höhe von 1.000 US-$ je Feinunze Silber (aktuell etwa 13 US-$).
Nach einer zwei Jahrzehnte lang andauernden Stagnation sind die Rohstoff- und Edelmetallpreise Anfang dieses Jahrtausends wieder in einen Aufwärtstrend eingemündet. Dennoch dürften wir uns nach der zwischenzeitlich erfolgten Korrektur erst am Beginn eines noch viele Jahre andauernden aufwärtsgerichteten Zyklus befinden. In den kommenden Jahren müssen erst einmal die erforderlichen Produktionskapazitäten aufgebaut werden, um die Nachfrage der aufstrebenden Schwellenländer bedienen zu können. Vieles spricht deshalb dafür, dass die eigentliche Hausse bei den Rohstoffen und vor allem den Edelmetallen erst noch bevorsteht. Sicherlich werden in Erwartung steigender Preise noch weitere unterirdische Gold- und Silbervorkommen erschlossen. Eine Förderung wird allerdings trotz des technischen Fortschritts nur zu höheren Kosten möglich sein. Fakt ist zudem, dass die abbaubaren geologischen Ressourcen in absehbarer Zeit zur Neige gehen.
Bei Silber wird die steigende Nachfrage nicht nur durch den enormen zusätzlichen industriellen Bedarf der Schwellenländer in Asien (insbesondere China und Indien), Lateinamerika und Osteuropa gespeist, sondern auch durch immer neue industrielle Anwendungsgebiete. Hinzu kommt die stark zunehmende Investitionsnachfrage. Die Edelmetallpreise werden darüber hinaus getrieben durch die immer ersichtlicher werdende Fragilität des Weltfinanzsystems. Die speziell von den USA betriebene Inflationierung wird früher oder später eine „Flucht des Kapitals“ u.a. in Edelmetalle bewirken, eine Entwicklung, die bereits im Gang ist. Gold und Silber werden dann als werthaltiges und inflationssicheres Wertaufbewahrungsmittel und Anlagegut auch von der breiten Masse (wieder)entdeckt werden. Die Frage wird sich jedoch stellen, woher man das nachgefragte physische Gold und Silber dann nehmen soll. Letztlich wird dies eine Frage des Preises sein.
Die Langfassung der Studie kann unter folgender Adresse heruntergeladen werden:
http://www.jochen-dehios-blog.net/article-23439878.html









