(openPR) 31. März 2004 – 303 - Zum Regionalkonzept der Behoerde der Bundesbeauftragten fuer die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR erklaeren die Berichterstatterinnen der Bundestagsfraktionen von SPD, Barbara Wittig, und Buendnis 90/Die Gruenen, Silke Stokar:
Die Aufarbeitung der Stasi-Akten durch die Behoerde der Bundesbeauftragten fuer die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR wird national und international als Erfolgsgeschichte anerkannt. Das Stasi-Unterlagengesetz hat von Anfang an auf die dezentrale Struktur der Behoerde gesetzt.
Wir begruessen die fuer die Behoerde der Bundesbeauftragten vorgeschlagene neue Regionalstruktur. Diese Regionalstruktur wird sicherstellen, dass die Behoerde ihre Dienstleistungen auch kuenftig dezentral und buergernah erbringen wird, ohne die Spielraeume fuer spaetere Veraenderungen und Anpassungen einzuschraenken.
Vorgesehen ist, dass die Archive der Aussenstellen an einem Standort pro neuem Bundesland konzentriert (Aussenstelle A) und weitere fuenf Aussenstellen ohne Archiv (Aussenstelle B) mit den Schwerpunkten Antragsbearbeitung, Beratung, Veranstaltungen, Ausstellungen und Schueler-/Lehrerprojekte erhalten werden. Demnach wird sich grundsaetzlich folgendes Bild ergeben:
Bundesland
Aussenstelle A
Aussenstelle B
Berlin: Zentrale
Brandenburg
Frankfurt (Oder)
Sachsen-Anhalt
Halle
Magdeburg
Sachsen
Leipzig
Chemnitz und Dresden
Thueringen
Erfurt
Suhl
Mecklenburg-
Vorpommern
Rostock
Schwerin
Mit den Vorbereitungen fuer die Umsetzung des Konzepts soll unverzueglich begonnen werden. Um diese neue Regionalstruktur und damit langfristig die Einsparung von Haushaltsmittel zu erreichen, muessen Investitionen fuer die Konzentration der Archive getaetigt werden. Wir sprechen uns dafuer aus, dass die Mittel fuer die dafuer erforderlichen Investitionen ueber die Finanzplanung 2005 bis 2007 hinaus bereitgestellt werden.
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