(openPR) Das Geheimnis der beiden Oberflächenformen Engobe bzw. Glasur liegt in ihrem Produktionsverfahren. Worin sich dies jeweils unterscheidet und welche unterschiedliche Wirkung anschließend von einem engobierten bzw. glasierten Dach ausgeht, erläutert Dach-Experte Horst Pavel von Braas.
Herr Pavel, was versteht man unter einer Glasur?
Pavel: Dabei handelt es sich um ein spezielles Herstellungsverfahren bei Dachziegeln. Beim Brennen des Dachziegels wird eine spezielle Schicht oben aufgebracht mit kleinen vorgeschmolzenen Glaspartikeln, die sich beim Brennen des Ziegels mit der Oberfläche verbinden und dadurch diesen hochglänzenden Effekt erzielen.
Und was ist eine Engobe?
Pavel: Etwas sehr ähnliches wie eine Glasur! Auch dort wird beim Produktionsprozess des Dachziegels eine Tonschlämme oben aufgebracht, in die aber keine dieser Glaspartikel eingebracht werden. Dadurch ist die farbige Oberfläche etwas atmungsaktiver bzw. diffusionsoffener, im Gegensatz zu einer geschlossenen Glasur.
Welche Wirkung besitzt ein engobiertes bzw. glasiertes Dach?
Pavel: Beides sind sehr hochwertige Oberflächen, die sich vor allen Dingen in ihrer Optik unterscheiden. Engoben sind matt bis leicht seidenmatt schimmernde Oberflächen, wohingegen Glasuren sehr viel glänzender sind – bis hin zu speziellen Hochglanzglasuren, wie z. B. Topline von Braas.
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