(openPR) WOLFGANG THALER erhält am 13. März 2009 ab 20.00 Uhr in der Alten Aula der Philipps-Universität den 9. Marburger Kamerapreis. Die Laudatio auf WOLFGANG THALER wird der Regisseur Ulrich Seidl halten, dessen international sehr erfolgreiche, mit zahlreichen Preisen bedachte Filme („Hundstage“; „Import/Export“) stets stark dokumentarisch geprägt sind.
Bei der Preisverleihung wird auch die Kulturreferentin der Österreichischen Botschaft Anna-Christina Gadzinskiaus Berlin zu Gast sein. Für die musikalische Untermalung im Rahmenprogramm der Preisverleihung sorgt das Berliner Jazz-Trio Tripol, das auch am Sonntag, dem 15. März um 11 Uhr in einer Matineeveranstaltung im Konzertsaal des Ernst-von-Hülsen-Hauses auftreten wird.
Traditionell findet die Preisverleihung im Rahmen der Marburger Kameragespräche statt, die sich am 13. und 14. März mit Filmvorführungen, Vorträgen und Diskussionen intensiv mit der Kameraarbeit von WOLFGANG THALER auseinandersetzen. Besondere Beachtung findet in diesem Jahr die Bildgestaltung im Dokumentarfilm. In diesem Genre sind Spürsinn, Eigenverantwortung und Formbewusstsein des Kameramanns von ausschlaggebender Bedeutung. Wolfgang Thaler hat vor allem mit Filmen wie „Megacities“ und „Workingman's Death“ Herausragendes geleistet und gehört weltweit zu den wichtigsten dokumentarischen Kameraleuten. Wir freuen uns während der Kameragespräche ebenfalls die Regisseure Pepe Danquart, der 1994 mit dem Oscar für den Besten Kurzfilm ausgezeichnet wurde, und Michael Glawogger, der seine Laufbahn als Kameramann begonnen hatte, begrüßen zu dürfen.
In einem Beiprogramm zu den Kameragesprächen zeigen die Marburger Filmkunsttheater vom 12. bis 18. März weitere fünf Filme, die WOLFGANG THALER fotografiert hat.












