(openPR) Die Wirtschaft steckt in der Krise, bei den Verbrauchern scheint davon jedoch noch nichts angekommen zu sein. Der Konsum in den Einkaufszentren geht ungebremst weiter. Wohnungseinrichtungen, Accessoires und Unterhaltungselektronik boomen. Gerade erst verzeichnete die Videospieleindustrie die besten Verkaufszahlen seit vielen Jahren. Wie passt das zusammen? Konsumforscher gehen davon aus, dass Konsumenten während der Wirtschaftskrise andere Prioritäten bei Neuanschaffungen setzen. So steht der Urlaub nicht mehr ganz so hoch im Kurs als zum Beispiel eine neue Wohnungseinrichtung. In Krisenzeiten versuchen es sich die Menschen so wohnlich wie möglich zu machen und dazu zählen neue Möbel und Dekorationsgegenstände. Und würde es die kürzlich geschaffene Abwrackprämie nicht geben, würden viele Verbraucher sicher auch die Anschaffung eines neues PKWs gut überlegen. Zudem schaffen sinkende Energiepreise wieder zusätzlichen Spielraum in die Geldbeutel der Verbraucher und regen somit ebenfalls zu mehr Kauflaune an.
In Zeiten einer Wirtschaftskrise ist es allerdings umso wichtiger durch Konsum die Wirtschaft im eigenen Land zu unterstützen. Städteplaner und Einkaufszentren haben den Trend im eigenen Land frühzeitig erkannt und auf eine attraktive Gestaltung der Innenstädte gesetzt. Einkaufszentren und Stadtgalerien bieten mit vielen Aktionen wie Modenschauen und kulturellen Veranstaltungen eine Kombination aus Einkauf- und Freizeiterlebnis.
Verkaufsoffene Sonntage in Verbindung mit anderen Festivitäten locken zahlreiche Besucher in die Städte und Einkaufszentren. Viele Menschen fragen sich zwar warum auch noch der Sonntag verkaufsoffen sein muss, da die neuen Ladenöffnungszeiten mehr als großzügig gestaltet worden sind. Jedoch argumentieren viele Familien mit mehr Zeit beim Einkaufsbummel und dem besonderen Erlebnis dagegen. Besonders junge Familien bei denen beide Elternteile berufstätig sind, nutzen die verkaufsoffenen Sonntage um zusammen mit den Kindern die Städte zu besuchen. Junge Menschen nutzen das Angebot der verkaufsoffenen Sonntage um sich zusammen mit Freunden zum gemeinsamen Stadtbummel zu verabreden.
Der Handel setzt auf den Erlebnisfaktor und das Konzept scheint aufzugehen. Nachdem die altbewährten Schlussverkäufe offiziell abgeschafft worden sind, gibt es immer mehr verkaufsoffene Sonntage, Late-Night-Shoppings und besondere Erlebnisse um die breite Masse zum Kaufen anzuregen. Getreu nach dem Motto „Shoppen gegen die Krise“ wird Einkaufen in Deutschland immer mehr zu einem besonderen Event.
Ausführliche Informationen und Termine über verkaufsoffene Sonntage in Deutschland gibt es auf dem Internetportal www.verkaufsoffenesonntage.info











