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„So geht das nicht“

(openPR) Hamburger Kaufmann ist die Katastrophenlage leid. / Eigene Firma erlebt Wachstum. / Keine Kreditklemme in Sicht. / Deutsche empfinden sich in Apokalypse. / Eine Stimme gegen die schlechte Laune. / Vertrauen haben in Mitarbeiter und Produkte.



HAMBURG. Die schlechten Nachrichten überschlagen sich. Erneuter Höhepunkt war etwa der Absturz der Börse in Frankfurt am Main Ende Februar 2009. Der Dax rutschte erstmals seit Herbst 2004 unter die Marke von 4.000 Punkten. Gleichzeitig war der Dow Jones in New York am selben Tag auf ein Elf-Jahres-Tief gefallen. Wer die Medien intensiv verfolgt, erlebt ein tägliches Katastrophenszenario. Inmitten dieses Gewitters gibt es aber auch vereinzelte Stimmen, die das „Jahr der schlechten Nachrichten“ (Angela Merkel) für sich und ihr Umfeld als falsch beschrieben ansehen. Der Hamburger Henning Fehrmann etwa leitet in fünfter Generation die Firma Fehrmann Metallverarbeitung GmbH. Der Kaufmann und Produzent von Produkten des Schiffbaus und der Gießereitechnik hat sich entschieden, nicht mehr jeden Tag die Zeitungen zu lesen und die Bugwelle der Krisennachrichten auf sich zurollen zu lassen. Fehrmann: „Selbstredend ist der Abschwung da. Mein Umfeld und ich glauben aber sehr daran, dass das, was wir jetzt erleben, eine Krise ist, die gut aufgestellte Unternehmen durchstehen. Die apokalyptische Stimmung im Land können und wollen wir nicht teilen.“

Drei Argumentationsfelder führt Fehrmann für sich ins Feld, wenn er sich gegen die neue, alte Kassandra-Kultur stemmt. Erstens hat er großes Zutrauen in seine Mitarbeiter und die Produkte seiner Firma. Die Nähe zu den Märkten habe geholfen, auf der Höhe der Zeit zu sein. Fehrmann: „Mein Optimismus für meine eigene Firma ist groß, wir haben die Ziele beibehalten. Wir wollen weiterhin wachsen und die Rendite steigern.“ Zweitens erlebt seine eigene Firma keine Kreditklemme. Mit der Hausbank, mit der er und seine Familie ein langes Vertrauensverhältnis haben, wurde gerade erst vereinbart, die Kreditlinie zu erweitern. Eine Kreditklemme ist für ihn nicht zu erkennen. „Natürlich wird die Vergabe von Unternehmenskrediten jetzt stärker geprüft“, schildert Fehrmann seine Erfahrungen, „es trifft aber bisher vor allem Großunternehmen, die größere Projekte finanzieren wollen und kleinere Unternehmen, deren Bonität nicht besonders gut ist.“ Zum dritten signalisieren alle Kunden, dass es auch in der Wirtschaftskrise weitergeht. Fehrmann: „An der einen oder anderen Stelle solidarisieren wir uns mit Preisnachlässen. Unsere Kunden jedoch wollen weiter unsere Spezialprodukte. Da wir immer Wert darauf gelegt haben, nicht nur einen oder zwei große Kunden zu haben, sondern viele aus mehreren Branchen, erleben wir weiterhin gute Umsätze. Die Auftragslage ist gut, da wir uns breit aufgestellt haben.“ In der Summe weist der Hamburger Kaufmann darauf hin, dass ganz Deutschland von einem ungewöhnlich hohen Niveau kommt. Nicht wenige Firmen räumen hinter vorgehaltener Hand ein, dass sie die Krise nutzen, um in ihren Firmen jetzt notwendige Veränderungen vorzunehmen. Daher, so Fehrmann, glaube er daran, dass Helmut Schmidt bis heute mit einer Regel Recht hat: „Was ist an einer Krise so schlimm, wenn wir auf den Stand von vor drei Jahren zurückfallen?“

Wer Henning Fehrmann über seinen Optimismus befragen möchte, wendet sich bitte unter der Mobilnummer 0 170 / 310 79 72 an seinen Pressereferenten, Rafael Robert Pilsczek.

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