(openPR) Neue Methoden zur systematischen und fortschrittlichen Analyse von Risiken / Trainingsanbieter mit zukunftsweisenden Perspektiven im Risikomanagement
Nürnberg, 5. März 2009. Der unabhängige IT-Trainingsanbieter qSkills bietet im Juni 2009 in Nürnberg einen Workshop zum Thema Risikomanagement an. Mit „modernen Methoden der Risikoquantifizierung“ setzt das Schulungsunternehmen auf neue Bewertungs- und Steuerungsmethoden. Zweitägige Schulung in Kooperation mit führenden Riskexperten. Seminar als Auftakt zu weiteren Trainings und zukunftsweisenden Strategien im Risikomanagementumfeld.
Neue Untersuchungen bringen es auf den Punkt: Mangelt es an einem professionellen Umgang mit dem Thema Risikomanagement, drohen Unternehmen Millionen- oder gar Milliardenschäden und der Verlust der Reputation. So kommt beispielsweise eine Studie der Economist Intelligence Unit (The Economist) zu dem Ergebnis, dass ein mangelhaftes Risikomanagement eine wesentliche Ursache für die aktuelle Finanzkrise ist. Um geeignete Maßnahmen bereits im Vorfeld zu ergreifen und mögliche Worst-Case-Szenarien zu vermeiden, sind wirksame Strategien im Risikomanagement unerlässlich. qSkills stellt sich diesen Herausforderungen und bietet vom 16. bis 17. Juni 2009 das Seminar „Moderne Methoden der Risikoquantifizierung“ an. Inhaltlich kommen verschiedene Methoden und Techniken zur Identifizierung und Quantifizierung operationeller Risiken zum Zuge. Das Seminar leiten die beiden Riskmanagementexperten Frank Romeike, Geschäftsführender Gesellschafter der RiskNET GmbH und Vorstand der Risk Management Association e. V., sowie Dr. rer. nat. Wolfgang Böhmer, externer Wissenschaftler der TU Darmstadt.
Die Zeiten ändern sich: auch beim Risikomanagement
In den kommenden Jahren werden sich traditionelle Risikomanagementsysteme zu „ganzheitlichen“ Unternehmenssteuerungssystemen weiterentwickeln. Damit reift das Thema zu einem integralen Bestandteil von Steuerungssystemen. Auf der einen Seite werden sich die klassischen Methoden des Risikomanagements stark weiterentwickeln. Auf der anderen Seite heißt das, dass altbewährte Prognose- und Frühwarnsysteme einer dynamischen Unternehmensumwelt immer weniger Rechnung tragen. Für Kurt-Jürgen Jacobs, Geschäftsführer bei qSkills, werden Risiken heute viel zu wenig systematisch identifiziert und unbefriedigend quantifiziert. Und Frank Romeike ergänzt: „Entweder fehlt die Quantifizierung komplett oder es kommt zu einer lediglich sehr einfachen Beschreibung des Risikos, zum Beispiel anhand von Schadenshöhe und Eintrittswahrscheinlichkeit. Hier wären andere Arten der Risikobeschreibung angemessen.“
Neue Ansätze braucht der Markt
Häufig lässt sich bei der Risikoidentifikation der operationellen Risiken feststellen, dass ein strategischer und oftmals auch ein geschäftsorientierter Bezug fehlt. Es wird insbesondere nicht analysiert, welchen Bedrohungen die langfristigen Erfolgsfaktoren des Unternehmens – wie Wettbewerbsvorteile und Kernkompetenzen – ausgesetzt sind. „Um mit der Zeit und vor allem den Marktbedürfnissen beim Risikomanagement zu gehen, gehört die Zukunft modernen, dynamischen Bewertungs- und Steuerungsmethoden, die ebenso in der Lage sind, extreme Ereignisse in die Risikobetrachtung einzubeziehen, und die mittels Simulationsansätzen Prognosen vermitteln können“, so Wolfgang Böhmer. Inhalte, die anlässlich des Seminars vermittelt werden.
Der zweitägige Workshop richtet sich an ein breites Teilnehmerspektrum: vom Risikomanager/-controller über Projektleiter und Führungskräfte aus dem Risiko-, Planungs-, Qualitäts- und Complianceumfeld bis hin zu Vorständen, Aufsichtsräten und Geschäftsführern. Für Jacobs sind die Ziele der Risikomanagementseminare klar umrissen: „Wir möchten die Schwächen bei der Risikoanalyse aufzeigen, moderne Methoden vermitteln und zusammen mit den Teilnehmern in praxisnahen Fällen anwenden. Dabei geht es auch darum, Defizite im Umgang mit Managementrisiken zu erkennen und diese zu beseitigen.“
Für qSkills bildet das Methodenseminar den Auftakt zur stärkeren Verankerung des Themas Risikomanagement in die eigenen Schulungsbereiche. „Das Risikomanagementumfeld braucht einen modernen und strategischen Ansatz, den wir unseren Kursteilnehmern zukünftig vermitteln“, resümiert Kurt-Jürgen Jacobs.
Die Seminarinhalte im Überblick
Status quo: Risikomanagement? Aktuelle Trends und Entwicklungen im Risikomanagement
Instrumente, Methoden und Kennzahlen des Risikomanagers
Methoden und Instrumente der Risikoidentifikation: analytische Methoden und Kreativitätstechniken
Qualitative, semiquantitative und stochastische Methoden und Instrumente der Risikobewertung
Werkzeuge der Risikobewertung
Risikomaße richtig verstehen und interpretieren
Analytische versus simulationsbasierte Verfahren der Risikoaggregation
Standards und Normen im Risikomanagement (ISO 27005, ISO 31000, BS31100, PAS99)
Praxisvortrag aus einem Unternehmen
Weitere Informationen zur Veranstaltung sowie Anmeldungen unter: http://www.qskills.de/qs/workshops/security











