(openPR) Hamburg, 02. März 2009. Das führende Arztbewertungsportal DocInsider.de hat sein Bewertungssystem in Zusammenarbeit mit dem Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitssystemforschung (ISEG) in Hannover komplett überarbeitet. Patienten haben jetzt die Möglichkeit, ihren Arzt nach einer wissenschaftlichen Methodik zu bewerten.
Mit insgesamt 42 Erhebungskriterien ist der neue Bewertungsbogen der umfangreichste Fragebogen aller deutschen Arztbewertungsportale. Das Kernstück bildet eine standardisierte Befragungssystematik zur Beurteilung von Prozess- und Strukturqualität mit hoher psychometrischer Güte.
"Der Fragebogen ermöglicht eine differenzierte Bewertung, die sich an den Bedürfnissen der Patienten orientiert. Er ist wissenschaftlich fundiert und liefert valide Ergebnisse," resümiert Dr. med. Eva M. Bitzer, wissenschaftliche Mitarbeiterin des ISEG, die den Fragebogen federführend entworfen hat. Seit über 15 Jahren forscht das ISEG im Bereich Public Health mit den derzeitigen Schwerpunkten Qualitätsentwicklung und -sicherung, Systemanalyse sowie Gesundheitsförderung und Prävention. Bereits 1999 haben Institutsleiter Prof. Dr. med. Friedrich Wilhelm Schwartz, Frau Prof. Marie-Luise Dierks und Dr. Bitzer den ZAP-Fragebogen (Zufriedenheit in der ambulanten Versorgung – Qualität aus Patientenperspektive) als standardisiertes Instrument zur Messung der prozessbezogenen Patientenzufriedenheit entwickelt. Wesentliche Ergebnisse aus der Entwicklung des ZAP-Fragebogens sind in den neuen DocInsider Bewertungsbogen eingeflossen.
Die bisherigen Patientenbewertungen nach dem alten Fragebogen bleiben erhalten und werden besonders gekennzeichnet. Die beliebten Punktbewertungen, die sich auch bei führenden Publikumsmedien wie z.B. dem Focus bewährt haben, wurden transparenter gestaltet.
DocInsider ist damit seinem Ziel, das Bewertungssystem zu einem Instrument zur systematischen Messung und Analyse von Patientenzufriedenheit auszubauen, ein entscheidendes Stück näher gekommen. Das Bewertungssystem wird in Zukunft ein Benchmarking des Patientenfeedbacks ermöglichen und so einen hohen Mehrwert zur Qualitätssteigerung in der medizinischen Versorgung beitragen.






