(openPR) Entspannung lässt Interesse steigen – Vorreiter in NRW
Die sich abzeichnende weltpolitische Entspannung zwischen den USA und dem Iran hat spontan dazu geführt, dass hier lebende Iraner wieder „Flagge“ zeigen möchten und ihr Land mehr in den Blickpunkt der Öffentlichkeit rücken möchten. Mit der Auslandsgesellschaft NRW e.V. haben sie den idealen Partner gefunden, denn seit 60 Jahren bietet die Auslandsgesellschaft NRW e.V. im Rahmen ihrer ehrenamtlich geführten bilateralen Gesellschaften Bürger/innen die Möglichkeit an, sich im Sinne von Völkerverständigung und Toleranz zu engagieren und somit bei der Gestaltung der Zivilgesellschaft mitzuwirken.
Mit der Entscheidung, eine Deutsch-Iranische Gesellschaft zu gründen, knüpft die Auslandsgesellschaft NRW e.V. an ihrer langen Tradition:„Wie bereits 1948 bei der Gründung der Deutsch-Französischen Gesellschaft und in den 70er Jahren mit der Unterstützung der Ostpolitik Willy Brandt, nehmen wir jetzt auch bewusst eine Vorreiterrolle wahr. Wir möchten auf unserer Ebene zeigen, dass Völkerverständigung immer möglich ist. Immer hin werden unter unserem Dach eine Deutsch-Israelische und eine Deutsch-Iranische Gesellschaft vertreten sein! Außerdem wird die neue Deutsch-Iranische Gesellschaft die erste und einzige in Nordrhein-Westfalen sein“, betont Präsident Klaus Wegener.
Die 10 Gründungsmitglieder der Deutsch-Iranischen Gesellschaft leben alle seit vielen Jahren in Deutschland und sind in unterschiedlichsten Berufen tätig. Ebenso unterhalten alle nach wie vor intensivste Kontakte in den Iran.
Inzwischen liegen mehr als 50 weitere Anfragen auf Mitgliedschaft in der neuen Gesellschaft vor und das Interesse ist ungebrochen. “Viele unserer Landsleute haben sich bisher nicht getraut öffentlich aufzutreten und haben eher Angst sich mit dem Iran zu beschäftigen. Das ändert sich allmählich. Man will sich wieder zeigen und auch zu seinem Land stehen. Hinzu kommt, dass auch im Iran in diesem Jahr noch Wahlen stattfinden und sich auch dort der bislang eher kompromisslose Kurs vielleicht wieder ändert,“ Leiter Atta Motedayen hofft daher auf eine rege Teilnahme am Programm. Geplant sind ein regelmäßiger Deutsch–Iranischer Stammtisch, sowie Studienreisen in den Iran und Austauschprogramme für iranische Jugendliche. Ein erster Termin steht schon fest: Am 19.3.2009 um 19 Uhr findet ein erster Filmabend statt, gezeigt wird „Bab Aziz“ in OmdU. Um Anmeldung wird gebeten (0231) 838 00 41. Kontakt zum iranischen Botschafter in Berlin besteht bereits. Er soll im Rahmen der „Dortmunder Montagsgespräche“ in der Auslandsgesellschaft NRW e.V. nach Dortmund eingeladen werden.






