(openPR) Der junge Mann klemmt sich sein Frühstücksbrot unter den Arm und fährt los im Berlin des Jahres 1940, er radelt und nach einer Weile heult über ihm ein Geschwader von Bombern heran, neben ihm schlagen die Bomben ein, Häuser stürzen krachend in sich zusammen, Brände brechen aus. Er radelt durch eine Trümmerlandschaft, dann in eine belebte Straße in eine Demonstration. Demonstranten und Polizisten werfen Steine und prügeln aufeinander ein, er radelt an Wasserwerfern vorbei und ist in der Wasserfontäne kaum mehr zu sehen.
Er kommt an, jetzt aber als alter Mann mit grauen Haaren, schließt das xyz-Fahrrad an, nach wie vor pikobello… Schon ziemlich gut. Aber Sie werden das Gefühl nicht los, dass da noch was fehlt, eine Wendung, ein Gag, ein …?
Wie wär´s damit? Die Story geht ein klein wenig weiter. Der alte Mann geht in die Firma und macht seinen Job, er bedient eine Schrottpresse und verarbeitet Autos krachend zu handlichen Blechquadern, Einblendung xyz-Fahrrad und Text: Fahren Sie Fahrrad !
Das war frei improvisiert, sie haben unzählige andere Möglichkeiten. Seien Sie kreativ. Schauen Sie sich an, wie andere es gemacht haben. Werbespots laufen ständig im TV, jedes Jahr findet in Cannes ein Werbefilm-Festival statt, in guten Bibliotheken kann man die jährlichen Videos mit den prämiierten Spots ausleihen, die sogenannte Cannes Rolle.
Weiter geht´s übermorgen, Donnerstag, dem 26.2. Ich habe für Sie einige wenige meines Erachtens nach auch auf den Werbefilm zutreffende Aussagen von Filmtheoretikern ausgewählt. Zum dritten Teil: http://blog.gelbevideos.com













