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Was bedeutet eigentlich Akkreditierung im Hochschulbereich?

23.02.200911:50 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Was bedeutet eigentlich Akkreditierung im Hochschulbereich?
Studenten an der Handelshochschule Leipzig (HHL)
Studenten an der Handelshochschule Leipzig (HHL)

(openPR) Studieninteressenten fällt die Orientierung im Dschungel von über 1.000 verschiedenen Bachelor- und Masterstudiengängen sichtlich schwer. Neben Rankings können Akkreditierungen (lat. accredere, Glauben schenken) weiter helfen. Für die neuen Bachelor- und Masterstudiengänge ist eine Akkreditierung in Deutschland Pflicht und hat das Ziel, verlässlich Orientierung zu geben. Hochschulen, Studierende und Arbeitgeber können somit die Qualität von Lehre und Studium besser einschätzen. Daneben soll die Akkreditierung die Transparenz und die internationale Vergleichbarkeit von Studienprogrammen bzw. -ab-schlüssen verbessern. Außerdem soll hierdurch auch die Mobilität der Studierenden erhöht werden.


Beispiel BWL: Fachbezogene und regionale Akkreditierungen

Akkreditierungen lassen sich in die Kategorien "Fachbezogenheit" sowie "Regionalität" einteilen. Im Fachbereich Betriebswirtschaftslehre (BWL) zählen beispielsweise AACSB - Association to Advance Collegiate Schools of Business, IQA - International Quality Accreditation (CEEMAN), sowie AMBA - The Association of MBAs, und EQUIS - the European Quality Improvement System (EFMD) zu den internationalen fachbezogenen, "institutionellen" Akkreditierungen. Eine derartige Akkreditierung spielt für Bewerber eine große Rolle, sie gibt eine wertvolle Entscheidungshilfe für die Wahl der fachlich besten Schule.
Innerhalb des Bolognaprozesses sind in Deutschland alle Bachelor- und Masterstudiengänge zu akkreditieren. Dazu wurden von einem Akkreditierungsrat sieben Agenturen berechtigt, nach zentralen Vorgaben des Akkreditierungsrates ihre Gütesiegel zu vergeben. Innerhalb dieser Agenturen gibt es fachliche und regionale Schwerpunkte; beispielsweise können nicht alle Agenturen einen Studiengang für Betriebswirtschaftslehre akkreditieren.

Akkreditierungen an der HHL

2004 wurde das Bekenntnis der HHL gegenüber Qualität und der kontinuierlichen Verbesserung mit der hochrangigen Akkreditierung durch AACSB International, der bedeutenden Akkreditierungsagentur für Wirtschaftshochschulen auf der ganzen Welt, bestätigt. Zusätzlich zu dieser Akkreditierung der gesamten Hochschule und ihrer Programme hat die HHL in Übereinstimmung mit deutschen und europäischen Vorschriften ihren Masterstudiengang in Management mit Abschluss "Master of Science" durch ACQUIN, eine der deutschen Agenturen, akkreditieren lassen. Für die MBA-Studiengänge wurde die Akkreditierung beantragt.

Die Akkreditierungsverfahren selbst, so Jana Studemund, TQM-Managerin an der HHL, umfassen dabei stets mehrere Stufen. "Mit Hilfe von vorgegebenen Verfahrensunterlagen erfolgt die Selbstbewertung des Studiengangs durch die Programmverantwortlichen. Die dann folgende Begutachtung durch die Akkreditierungsagentur, u. a. durch einen persönlichen Besuch des Gutachterteams an der Hochschule, mündet in einen Bewertungsbericht und einen Beschlussvorschlag. Die letztendliche Entscheidung durch die Akkreditierungskommission der Agentur führt zur Akkreditierung ohne Auflagen, Akkreditierung mit Auflagen oder zur Ablehnung der Akkreditierung."

Weitere Informationen: www.akkreditierungsrat.de /// www.aacsb.edu

Der Masterstudiengang in Management (MSc)

Seit September 2006 bietet die HHL den Masterstudiengang in Management (mit dem Abschluss MSc) an. Die Klassenstärke liegt bei ca. 25 Studenten. Es handelt sich um einen konsekutiven Management-Studiengang mit Spezialisierungsmöglichkeiten in Finance, Accounting, Marketing, Logistics & Supply Chain Management, Strategy und Entrepreneurship.

Was ist das Besondere am Master-Studium an der HHL?

· Die Studiendauer ist mit 120 ECTS-Punkten in 18 Monaten im Gegensatz zu anderen Masterprogrammen in Deutschland, die meist zwei Jahre dauern, kurz. Das MSc-Studium an der HHL ist straff organisiert und ohne Leerlauf angelegt.
· Voraussetzung dafür und enorm hilfreich sind die intensive individuelle Betreuung der Studenten und das Konzept der 24/7-Uni, d.h. die HHL-Bibliothek, die Computerpools und die Gruppenräume sind 24 Stunden an sieben Tagen die Woche für die Studenten geöffnet.
· Hervorzuheben ist außerdem der Praxisbezug des MSc-Studiengangs. Ob Bosch, Dunkin' Donuts oder TomTom - die Studenten werden schon frühzeitig mit der realen Unternehmenswelt durch die sogenannten Field Projects (Praxisprojekte) in Berührung gebracht.
· Türöffner Praktikum. Die Erfahrungen aus der Vergangenheit bestätigen: Durch ein freiwilliges, zusätzliches Praktikum während des Studiums erhält die Mehrzahl der HHL-Studenten ein direktes Angebot für den Jobeinstieg im Anschluss an ihr Studium. Sie profitieren so von hochkarätigen Unternehmenskontakten und attraktiven Einstiegsperspektiven.
· In ihrem MSc-Programm nimmt die HHL Trends vorweg und setzt neue Standards in der Ausbildung. Dies kommt in einer deutlichen Betonung der Querschnittsfunktion des integrierten Managements mit einem Corporate Responsibility-Profil zum Ausdruck. Die für die Leitung von Unternehmen benötigten sozialen Kompetenzen (Soft Skills) werden so nachhaltig gefördert.
· Unterrichtssprache ist Englisch. Damit wird die Fremdsprachenkompetenz der Studenten trainiert. Neben Englisch ist für die Zulassung zum MSc-Studium auch die Beherrschung einer weiteren Fremdsprache vorzuweisen.
· Im Gegensatz zu vielen anderen Masterprogrammen in Deutschland ist ein Auslandsaufenthalt in das MSc-Studium verpflichtend integriert; dabei wählen die Studenten von über 100 Partnerschulen auf der ganzen Welt. Durch ein obligatorisches Zeitfenster für das Auslandsstudium trägt die HHL den Anforderungen der Wirtschaft Rechnung, die im Rahmen der Globalisierung interkulturell ausgebildete Manager rekrutiert.

Weitere Informationen zum Master of Science in Management (MSc):
www.hhl.de/master-of-science

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