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Millionenkosten für deutsche Unternehmen wegen unlizenzierter Software

19.02.200912:52 UhrIT, New Media & Software

(openPR) München, 19.2.2009 - unlizenzierte Software ist deutsche Unternehmen 2008 teuer zu stehen gekommen. Rund 1,6 Millionen Euro an Schadensersatz und Lizenzierungskosten mussten die 211 Firmen bezahlen, die von der Business Software Alliance (BSA) wegen fehlender Lizenzen belangt wurden. In der EU lag dieser Wert bei 11,5 Mio. Euro in 2.116 einzelnen Fällen. Die meisten Ermittlungserfolge fanden in Nordrhein-Westfalen mit 21% aller bearbeiteten Fälle vor Bayern (20%) und Baden-Württemberg (9%) statt. Die Design- und Werbebranche war wie im Jahr zuvor besonders von Lizenzsündern geprägt (30%), gefolgt von der Hightech- (26%) und der allgemeinen Dienstleistungsbranche (16%). Die BSA nimmt in Deutschland unter www.bsa.de Hinweise auf unlizenzierte Software entgegen.



-Das Ermittlungsprogramm der BSA gewinnt zunehmend an Umfang, wodurch sich das Risiko für Lizenzsünder stetig erhöht. Es sind aber nicht allein die finanziellen Folgen, die Unternehmen berücksichtigen sollten: die Verwendung unlizenzierter Software setzt sie weiter reichenden Risiken aus, wie zum Beispiel Ausfallzeiten durch Viren, Sicherheitslücken und Datenverlust oder Imageschäden-, erklärt Georg Herrnleben, Director Zentral- und Osteuropa der BSA. -Wir wollen Firmen diese Risiken raubkopierter Software klar machen sowie die Vorteile lizenzierter Versionen deutlich machen. Mit legaler Software stehen den Unternehmen Support, Dienstleistungen und Upgrades zur Verfügung, die sicherstellen dass das Geschäft ungestört läuft.-

In ganz EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) haben Unternehmen als Folge der BSA-Ermittlungsaktionen im Jahr 2008 23 Mio. US-Dollar (USD) an Schadensersatz (8 Mio. USD) und für Lizenzierungskosten (15 Mio. USD) zahlen müssen. Über 3.000 Rechtsfälle wurden abgeschlossen, 5.546 Hinweise auf unlizenzierten Softwareeinsatz gingen bei der BSA ein - mehr als 460 jeden Monat.

Sarah Coombes, Senior Director für Legal Affairs der BSA in Europa, dem Nahen Osten und Afrika, kommentierte: -Die Verletzung von Urheberrechten (intellectual property rights, IPR) schadet nicht nur den Softwareherstellern. Die Kosten für ertappte Unternehmen im Jahr 2008 demonstrieren, was für finanzielle Konsequenzen Firmen beim Einsatz unlizenzierter Software drohen. Im Rahmen unserer Arbeit zur Bekämpfung der Piraterie werden wir unsere weltweiten Bemühungen fortsetzen, diejenigen Unternehmen zu identifizieren, welche Urheberrechte verletzen. In wirtschaftlich unsicheren Zeiten müssen Firmen ihr Unternehmenskapital schützen, anstatt Marktturbulenzen als Ausrede zu benutzen, die Sachen zu vernachlässigen.-

Die BSA nimmt Hinweise auf Softwarepiraterie entgegen, gleich ob es sich um Unternehmen handelt, die unlizenzierte Software einsetzen oder um den Vertrieb raubkopierter Produkte durch Privatpersonen oder Organisationen im Internet. Vertrauliche Meldungen können an E-Mail und auf www.bsa.de abgegeben werden.

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