(openPR) Waren bereits letzte Woche interessante Derbys am Start, wird am kommenden Spieltag noch was draufgesetzt: Da wäre zum einen das österreichische Gipfeltreffen Red Bull Salzburg gegen Rapid Wien (ist in Österreich nicht jedes Spiel ein Derby ;-) ?). Für Münchner Fußballfans sind die Spieler der "Bullen" keine Unbekannten. Die Ex-Bayern Alexander Zickler und Niko Kovac spielen dort friedlich mit den ehemligen Löwen Timo Ochs und Remo Meyer zusammen. Unumstrittener Star ist Stürmer Marc Janko, der zur Winterpause sogar Toni Polsters Rekord mit 30 Toren in 20 Spielen einstellen konnte. Dennoch hat er seinen Vertrag in Salzburg trotz zahlreicher Auslandsangebote bis 2013 verlängert. Das muss am leckeren Gummibärchensaft liegen, den Eigentümer Mateschitz als wöchentliches Handgeld sicher persönlich vorbeibringt.
Was macht Kuranyi?
Der Höhepunkt ist eindeutig Dortmund gegen Schalke, das bereits am Freitag stattfindet. Seitenwetten (Wie lange dauert es bis Kevin Kuranyi von den eigenen Fans mal wieder ausgepfiffen wird?) nimmt Rasenschach gerne entgegen ;-). Nachdem er seine Torflaute durch einen Abstauber gegen Bochum beenden konnte waren seine verwirrten (evtl. durch sein Tor?) Teamkollegen nicht in der Lage das Spiel nach Hause zu bringen.
Seit einigen Wochen fragt sich ganz Fußball-Deutschland: Was macht die Hertha eigentlich da oben? In Wolfsburg wird es nun weitaus schwieriger. Magaths Jungs haben sich unbemerkt nach oben geschmuggelt, und bei einem Sieg wird Wolfsburgs OB Schnellecke nasse Achselhöhlen bekommen. Ob das Stadtbudget für einen Rathausbalkon ausreicht?
Ein paar hundert Kilometer Luftlinie südlich hat das Heimspiel der Münchner Bayern gegen die Kölner erstaunlich wenig Brisanz. Dank dem beleidigten Jürgen Klinsmann muss Lukas Podolski nicht mehr für die Bayern auflaufen, und hat deshalb genug Zeit sich mit anderen Dingen (Buddhismus? Maoismus?) zu beschäftigen.
Powerfußball ohne Gnade
Am Sonntag darf sich die LTU-Arena auf gepflegten Fußball freuen. Im Kracher Bayer-HSV wird sich zeigen, wer ernsthaftes Interesse an der Meisterschale hat. Eine gewisse Neigung solche Schalen zu sammeln, haben die Leverkusener noch nicht unbedingt entwickelt, aber dieses Team hat Power wie kein Zweites. Das erste Spiel in der Heimatstadt der Toten Hosen (Ob die wohl Bayer-Fans sind?) ging mit dem 2:4 gegen Stuttgart jedoch gründlich in die Hose.
Langsam sollte für den Mönchengladbacher "Opa" Meyer mal ein Sieg her. Nicht nur der Klassenerhalt wird sonst langsam unmöglich, auch bröckelt sein eigenes Denkmal. Wohlgemerkt sein Gladbacher, in Berlin und Nürnberg dürfte es noch stehen.
Von der Papierform her ist Bielefeld-Bochum nicht gerade ein Klassiker. Aber die beiden Fahrstuhllfetischisten haben diese Saison bewiesen, dass sie in der Lage sind, guten Fußball zu spielen. Attraktiver als das derzeitige Gegurke von Schalke und Bremen ist das Auftreten dieser Beiden allemal.
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