(openPR) Wackersdorf – Die Gesellschaft für Medizinalpilz- und Mykomolekulare Therapie e.V. ruft alle Mykotherapeuten dazu auf, sich nicht von unseriösen Werbekampagnen verunsichern zu lassen. „Zurzeit wird der Markt leider von Firmenmitteilungen überschwemmt, die man nur als versuchte Bauernfängerei bezeichnen kann“, warnt Dr. med. Andreas Kappl.
In seinen Augen sind die aktuell lancierten massiven Werbekampagnen von Firmen, die in erster Linie Pilzpulver vertreiben, ein Fall unseriöser Geschäftemacherei. „Wer sich mit der Materie sorgfältig befasst“, so der erste Vorsitzende der Gesellschaft für Medizinalpilz- und Mykomolekulare Therapie e.V., „wird schnell erkennen, dass Medizinalpilz-Extrakte den Pilzpulvern weit überlegen sind“.
Folgende Argumente sprechen für den Pilzfachmann ganz klar für den Extrakt:
• Studien mit Medizinalpilzen werden aus gutem Grund mit Extrakten durchgeführt, sowohl die vor Jahren erstellten Grundsatzarbeiten als auch aktuelle wissenschaftliche Forschungen.
• Wirkstoffe der Medizinalpilze (z.B. Beta-D-Glukane) sind eingebettet in ein Chitingerüst. Chitin ist für den menschlichen Organismus nur unzureichend aufspaltbar. Erst die Extraktion löst die Inhaltsstoffe, sodass sich diese viel besser aufnehmen lassen.
• Zur Herstellung von Medizinalpilz-Extrakt braucht man eine viel größere Menge Pilzgrundsubstanz als zur Herstellung von Pilzpulver (15-25fach mehr). Medizinalpilz-Extrakte enthalten folglich mehr wirksame Bestandteile als Pilzpulver, außerdem besitzen diese eine höhere Bioverfügbarkeit.
• Seriöse Anbieter von Medizinalpilz-Extrakten führen Rückstandskontrollen durch.
• Ein direkter Preisvergleich von Kapseln mit Extrakten und solchen mit Pulver bietet sich aus den genannten Gründen nicht an.
Der naturheilkundlich engagierte Facharzt für Allgemeinmedizin arbeitet selbst aus gutem Grund mit Medizinalpilz-Extrakten und rät allen Interessenten, den Markt wachsam zu beobachten. „Wer mit Dumpingpreisen oder unglaubwürdigen Erfolgsversprechen argumentiert, wird bald wieder vom Markt verschwunden sein“, schätzt Kappl.
(Gesellschaft für Medizinalpilz- und Mykomolekulare Therapie - GMMT)












