(openPR) Selbsterklärende Bedienung, mehr Sicherheit
- Neue Gestaltungsmöglichkeiten im Innenraum
- Deutlich geringere Baugruppen- und Logistikkosten
Ranshofen/Österreich. Die Zahl an Informationen, die Fahrer in modernen Autos verarbeiten müssen, steigt stetig an. Infotainment, Navigation, Telefon, Internet... erfordern neue Wege im Interieur-Design. Das Cockpit der Zukunft sollte logisch und für jedermann verständlich sein. Alle Informationen müssen sich schnell und ohne Sicherheitsrisiko erfassen lassen. Zudem gilt es, eine neue Generation von Autofahrern zu berücksichtigen. Junge Leute wachsen bereits mit Computerspielen, Spielekonsolen, Joystick und Controller auf. Ihre Gewohnheiten werden langfristig auch Einfluss auf die Gestaltung der Cockpits haben.
AUDIO MOBIL hat in seinem HMI-Labor ein Lenkrad entwickelt, das der Mobilität von morgen und den damit verbundenen Ansprüchen gerecht wird. Das „Intelligente Lenkrad“ (ILR) wird zu einer Zentraleinheit im Cockpit. In dem Volant werden alle Instrumente sowie Schalter und Hebel zusammengefasst und zu einer logischen Einheit verbunden. Ein hochauflösendes Display stellt alle Informationen dar. Der Fahrer kann sich auf das Verkehrsgeschehen konzentrieren – die Hände bleiben in ihrer Position am Lenkrad. Und das Auge muss nicht ständig im Innenraum „wandern“. Die Adaptation ist somit auch einfacher, weil das Auge auch nicht ständig zwischen verschiedenen Lichtniveaus und Entfernungen wechseln muss.
Die Bedienung des ILR erfolgt nach kurzer Zeit intuitiv. Über Tastendruck wechselt der Fahrer in das jeweils gewünschte Menü. Ob Navigation, Telefon, Rückfahrkamera... das ILR zeigt alle relevanten Infos an und führt alle Befehle aus.
Sämtliche Sicherheitsvorschriften werden von dem ILR erfüllt
Selbst wichtige Sicherheitskriterien wurden bei der Entwicklung berücksichtigt: Der Tacho beispielsweise dreht sich beim Lenken nicht mit. Der Fahrer findet also – wie in einem klassischen Kombiinstrument – die Kilometerschritte stets an der genau derselben Position vor. Allein über den Stand der Tachonadel kann er weiterhin blitzschnell die Geschwindigkeit wahrnehmen. Damit ist eine Verwechslung oder gar Fehlinterpretation der Anzeige nahezu ausgeschlossen. Die Funktion des Airbags bleibt selbstverständlich erhalten und ist im ILR integriert.
Das ILR verfügt zudem über eine Besonderheit, die gerade der „Joystick-Generation“ entgegenkommt. Das ILR lässt sich abnehmen und zu Hause mit einer Spielekonsole oder dem heimischen Rechner verbinden. Neben dem spielerischen Effekt beinhaltet diese Funktion einen weiteren wichtigen Sicherheitsaspekt. Der Fahrer lernt am Rechner, sich mit dem Volant und der Bedienung des Fahrzeugs vertraut zu machen. Darüber hinaus ist das abnehmbare ILR auch ein wirksamer Diebstahlschutz.
Für die Autohersteller birgt das ILR neue Gestaltungsmöglichkeiten, da das bekannte Armaturenbrett mit seinen Rundinstrumenten überflüssig wird. Gerade in Sportwagen oder kleinen Stadtautos ermöglicht das ILR zudem neue, innovative und gestalterisch anspruchsvolle Designlösungen. Letztlich reduziert der Einsatz des ILR das Fahrzeuggewicht, die Kosten und durch die Verringerung der Baugruppenanzahl auch den ansonsten hohen Logistikaufwand bei der Fahrzeugherstellung.
Alle kritischen Themen in Bezug auf Ergonomie, Crashsicherheit, Entfaltung des Airbags, Betriebssicherheit, prozesssichere Produzierbarkeit in Stückzahlen sind inzwischen erforscht und abgesichert. Ein erster Einsatz ist für 2010 geplant.












