(openPR) Stolberg, 10. Februar 2009 | Studien belegen, dass 85% der behandelten Bluthochdruck-Patienten unzureichend eingestellt sind. Ebenso bekannt ist, dass die überwiegende Anzahl der Herz- Kreislauf-Ereignisse bzw. Todesfälle auf unzureichende Bluthochdrucktherapie zurückzuführen ist. Gegenwärtig werden nur 34% der vom Arzt behandelten Patienten erfolgreich eingestellt. Eine Innovative Hypertonie Management-Methode ist die "Interventionelle Hypertonie-Telemetrie". Unzureichend eingestellte Hypertoniker erhalten Telemetrie-Geräte von I.E.M. für die maximale Dauer von 8 bis 12 Wochen. In dieser Zeit werden bis zu 90% der Patienten erfolgreich durch den Arzt eingestellt.
Fachschaften, wie die Deutsche Hochdruckliga, die European Society of Hypertension (ESH) und die American Heart Association empfehlen eine permanente Selbstkontrolle der Patienten durch Heimblutdruckmessung. Eine aktuelle Veröffentlichung im Journal of Hypertension zeigt, dass nur in 24% der Fälle die vom Gerät gemessenen Werte mit den Journalen, die vom Patienten selbst geführt werden, vollständig überein stimmen. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Sie reichen von Fehlablesungen bis zu "kreativen" Ergänzungen fehlender Messungen und zum "Schönen" schlecht erscheinende Werte. Die so ermittelten Daten sind also als Basis für eine Therapie ungeeignet oder sogar gefährlich.
Die Gesundheitsökonomische Konsequenz ist dramatisch. Die Inzidens kardiovaskulären Ereignissen auf Basis unzureichenden Therapie ist alterabhängig und liegt zwischen zwölf und 30 Herz-Kreislauf Ereignissen bezogen auf 1.000 Behandlungsjahre. Die Literatur nennt für Ereignisse in der westlichen Welt Kosten von € 35.000 pro Fall. Diese belasten Versicherer, Rentenkassen und Patienten erheblich.
Lösungsansatz Interventionelle Hypertonie Telemetrie
Zum Einsatz kommt ein für alle Altersgruppen einfach zu benutzendes Oberarm-Blutdruckmessgerät mit integrierter Bluetooth-Funkschnittstelle von I.E.M., sowie ein Mobiltelefon des Patienten oder Bluethooth-Modem. Wird nun eine Blutdruckmessung vorgenommen, sendet das Messgerät die Werte über die Bluetooth-Schnittstelle an das Handy. Sind alle Daten angekommen, überträgt das Handy oder das Modem die Werte automatisch zusammen mit Datum und Uhrzeit an eine Datenbank. Es entsteht so automatisch eine Patientenakte, die fortlaufend alle gemessenen Vitalwerte enthält. Übertragungsfehler in eine manuelle Akte sind ausgeschlossen, bei vergessenen Messungen wird der Patient per SMS erinnert. Der behandelnde Arzt richtet die Akte in wenigen Minuten individuell für den Patienten ein und setzt Therapieregeln. Die Hypertonieaktie kommuniziert mit den meisten Praxis-Computersystemen. Die Therapieziele: Vermeidung von kardiovaskulären Ereignissen, Reduktion der Arztbesuchsfrequenz und damit Senkung der Kosten werden durch diese Maßnahmen erreicht.







