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Weserbad weiter gefährdet

09.02.200908:52 UhrVereine & Verbände

(openPR) Nach wie vor will das am Bremerhavener Weserbad neu ansässige Yachtkonstruktionsunternehmen eine großzügige, terrassenartige Treppenzuführung von seinem Restaurant aus, über die historische Umfassungsmauer hinweg, hinunter zum Sandstrand realisieren. Der Weserschwimmer Bremerhaven e.V. befürchtet infolge der Baumaßnahme eine weitere Entwürdigung der fast 100 Jahre alten Weserbadarchitektur.



Der 1. Vorsitzende des Weserschwimmer Bremerhaven e.V. Harm Ahlers: "Unter Rücksichtnahme auf die ortsgeschichtliche Bedeutung dieses Bereiches sollte die vom Investor gewünschte Gastronomieterrasse ohne Verdeckung der Umfassungsmauer konstruiert und die bereits vorhandene Treppe zum Sandstrand genutzt werden.

Laut Baubehörde ist eine entsprechende Antragstellung noch nicht erfolgt. Während sich die SPD-Stadtverordnetenfraktion erst nach Vorlage der Baupläne im Bauausschuss äußern kann, sieht die CDU-Stadtverordnetenfraktion laut einer Mitteilung ihres baupolitischen Sprechers Günter Dieckhöner vom 12.12.2008 in der Baumaßnahme keine Beeinträchtigung der Umfassungsmauer des Weserbades.

Harm Ahlers: "Die Bauherren des neuen Bürohauses und der Betreiber des neuen Restaurants genießen scheinbar politische Rückendeckung zumindest von Seiten der CDU, um das in aller Stille längst geplante Konzept zur Entstellung des ortsgeschichtlich bedeutenden Weserstrandbades voranzutreiben."

Die Entscheidungsträger aus Politik und Verwaltung setzen sich nicht klar für den Erhalt der momentan noch verbleibenden, ortsgeschichtlich prägenden architektonischen Weserbadstrukturen einsetzen. Der Bremerhavener Schwimmverein befürchtet, dass der vom Magistrat offensichtlich bereits Investoren versprochene Weserstrand schnell zweckentfremdet werden soll, um dem anhaltenden Streit um das Weserbadeverbot endlich ein Ende zu setzen.

Der Magistrat lehnte es im vergangenen Jahr mehrfach ohne Angabe einer Begründung ab, dem Weserschwimmer Bremerhaven e.V. die Sandstrandliegenschaften zum Zwecke der Durchführung eines abgesicherten Badebetriebs zu verkaufen bzw. verpachten. Der Verein hätte keinen Rechtsanspruch auf Kauf bzw. Pachtung des Weserstrandbades. Zudem hieß es in einem Schreiben der Magistratskanzlei vom 21.11.2008 bezüglich anstehender Änderungen der Eigentums- bzw. Pachtverhältnisse kurz und knapp, dass "im Vorfeld etwaiger Beratungen keine Auskünfte erteilt" würden.

Zwar wurde jetzt von der Bädergesellschaft Bremerhaven mbH bekannt, dass sie das Weser-Strandbad auch noch in 2009 mit Badeverbot betreiben soll, jedoch will die Geschäftsführung nicht verraten, ob, und falls das der Fall ist, an wen sie den Sandstrand unterverpachtet hat.

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