(openPR) Wenn in Berlin die Traversflöte erklingt, richten sich die Gedanken sogleich auf Friedrich den Großen und Johann Joachim Quantz, seinen Flötenlehrer. Auch wenn es andere Flötisten gab, die in einem Atemzug mit den hochrangigen Instrumentalisten der königlichen Kapelle genannt zu werden verdienten, wie beispielsweise Buffardin und Blochwitz in Dresden, so war es doch Friedrich der Große, der die Flöte salonfähig gemacht hat. Eine Vielzahl Flötisten bemächtigten sich damals des Instruments als Dilettanten, und dies führte wiederum zu einer Welle von Kompositionen, mit denen die Laienspieler versorgt werden mussten.
Die besten dieser Stücke, darunter die Kompositionen Johann Sebastian Bachs und seiner Söhne, haben bis heute ihre Aktualität nicht verloren und reizen noch nach 250 Jahren die Meister unter den Flötisten, sich mit ihnen zu beschäftigen – auch BARTHOLD KUIJKEN, den unbestritten bekanntesten und bedeutendsten unter den Traversflötisten der Alte-Musik-Szene. Beim Konzert im Musikinstrumenten-Museum wird er begleitet von EWALD DEMEYERE, dem Nachfolger von Jos van Immerseel auf dem Lehrstuhl für Cembalo am Konservatorium Antwerpen. Er spielt ein originales zweimanualiges Cembalo aus der Werkstatt von Gottfried Silbermann, gebaut um 1740, aus der Sammlung des Musikinstrumenten-Museums.
Sonntagsmatinee
8. Februar 2009, 11 Uhr
BACH – Das schönste Repertoire für die „königliche“ Traversflöte
Barthold Kuijken, Traversflöte
Ewald Demeyere, Cembalo
Johann Sebastian Bach, Sonaten g-Moll (BWV 1020) und h-Moll (BWV 1030)
Carl Philipp Emanuel Bach, Sonate a-Moll (Wq 132)
Wilhelm Friedemann Bach, Sonate e-Moll











