openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Suchtexperten fordern Präventionskonzepte statt nur Alkoholverbot in der City

29.01.200916:00 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Die Landeskoordinierungsstelle für Suchtvorbeugung begrüßt, dass die Stadt Schwerin sich mit dem Thema Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen beschäftigt. Es wird ein Weg gesucht, der einfach erscheint, aber als Einzelmaßnahme keine Lösung darstellt. Gerade die Tage, wie Herrentag, Silvester oder Public Viewing, an denen die Probleme mit alkoholisierten und randalierenden Jugendlichen und Erwachsenen am größten sind, sollen dabei keine Beach-tung finden.



Städte und Landkreise anderer Bundesländer sind da schon viel weiter. Gerade jetzt zur Karnevalszeit haben viele Städte Präventionskonzepte entwickelt.
Zum Beispiel wird in Ahlen erstmalig eine alkoholfreie Zone eingerichtet. In dieser Zone wer-den an den Ständen nur alkoholfreie Getränke ausgegeben - zu einem Einheitspreis von einem Euro. Alle Besucher werden gebeten, während des Aufenthalts in der Zone auf Alko-holkonsum zu verzichten. Als Anziehungspunkt für Jugendliche soll in dieser Zone eine Mu-sikbühne dienen. An den Verkaufsständen werden Kampagnen-Plakate und die Jugend-schutzbestimmungen ausgehängt.
Oder im Main-Tauber-Kreis machen die Ordnungsämter immer dann, wenn sie eine Schank-erlaubnis erteilen, die Veranstalter auf das Thema Jugendschutz aufmerksam und händigen eine Checkliste aus. Sind die Altersgrenzen am Eingang kenntlich gemacht? Wird um 22 und 24 Uhr tatsächlich kontrolliert, ob die Kinder beziehungsweise die Jugendlichen unter sech-zehn Jahren die Veranstaltung verlassen haben? Und sind attraktive alkoholfreie Getränke tatsächlich billiger als alkoholische? Diese und andere Fragen können in der Liste abgehakt werden, wenn die Vorbereitungen gewissenhaft getroffen wurden.
Beim Umgang mit der legalen Droge Alkohol hat die Vorbildfunktion der Erwachsenen viel Einfluss. Und nicht immer sind die Erwachsenen wirklich ein gutes Beispiel. Deshalb gilt es auch hier bestehende Gesetze einzuhalten. Im Gasstättengesetz heißt es im § 20 „Verboten ist in Ausübung eines Gewerbes alkoholische Getränke an erkennbar Betrunkene zu vera-breichen“.

In dieser emotional immer sehr hitzigen Diskussion geht es nicht allein um Verbote, sondern um einen vernünftigen und maßvollen Umgang mit Alkohol. Gleichzeitig bleibt die konse-quente Umsetzung des Jugendschutzes ein wichtiges Anliegen. Die Anwendung der Be-stimmungen des Jugendschutzgesetzes (JuSchG) muss in allen gastronomischen Einrich-tungen und im Einzelhandel zur Selbstverständlichkeit und damit der Zugang und Erwerb von Alkohol für Jugendliche erschwert werden.


„Die Landeskoordinierungsstelle für Suchtvorbeugung MV (LAKOST) ist gerne bereit Städ-ten, Landkreisen und Festveranstaltern bei der Erarbeitung von Präventionskonzepten zu unterstützen“, sagt Rainer Siedelberg, Leiter der LAKOST.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 277107
 116

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Suchtexperten fordern Präventionskonzepte statt nur Alkoholverbot in der City“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Landeskoordinierungsstelle für Suchtvorbeugung MV

Mehr Wissen und weniger Sucht
Mehr Wissen und weniger Sucht
Der richtige Umgang mit den neuen Medien ist das Kernthema des bisher unter mediensucht-mv.de vorgestellten Portals. Mit den Informationen und Angeboten auf der Seite will die Landeskoordinierungsstelle für Suchtvorbeugung MV und die evangelische Suchtkrankenhilfe e.V. Eltern und Jugendlichen dabei helfen, mehr Wissen zu erlangen und damit weniger anfällig für die Suchtgefahren der neuen Medien zu sein. „Durch Gespräche bei Fortbildungen und Elternabenden haben wir gemerkt, dass Themen wie Chatten und soziale Netzwerke stark nachgefragt wer…
Erziehung ist anstrengend? Familien für neues Forschungsprojekt in Schwerin oder Rostock gesucht
Erziehung ist anstrengend? Familien für neues Forschungsprojekt in Schwerin oder Rostock gesucht
Das Programm „Familien stärken“ wird bereits in England, in Schweden und anderen europäischen Ländern erfolgreich eingesetzt. Kann es auch unter deutschen Verhältnissen für ein besseres Miteinander in Familien hilfreich sein? Um diese Frage zu beantworten beginnt „Familien stärken“ derzeit als Forschungsprojekt in Hamburg, Hannover, München und Mecklenburg-Vorpommern - auf Initiative des Sozialministeriums. Was ist das Besondere an diesem Programm? Es wendet sich an die ganze Familie. „Alle Eltern wollen das Beste für ihre Kinder“, so Jana …

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Reisende fliegen lieber trocken: 63% würden Alkohol-Verbot an Bord von Flugzeugen unterstützenBild: Reisende fliegen lieber trocken: 63% würden Alkohol-Verbot an Bord von Flugzeugen unterstützen
Reisende fliegen lieber trocken: 63% würden Alkohol-Verbot an Bord von Flugzeugen unterstützen
Edinburgh / Frankfurt, 26. März 2013. Fast zwei Drittel der Urlauber würden ein Alkoholverbot an Bord von Flugzeugen befürworten – so das Ergebnis einer aktuellen Umfrage auf der Website von Skyscanner, Europas führender Reisesuchmaschine. Dies sind erheblich mehr als in 2012: Bei der Umfrage letztes Jahr waren lediglich 38 Prozent der Befragten für …
Bild: Kein Alkohol im ZugBild: Kein Alkohol im Zug
Kein Alkohol im Zug
… wesentlicher Faktor für Straftaten; die lange Reisezeit, überfüllte Züge und die schwierigen Einsatzbedingungen für die Polizei im Zug würden ebenfalls das Alkoholverbot rechtfertigen. Unsere Meinung Grundsätzlich lassen sich generelle Verbote ohne konkreten Anlass nicht ohne Weiteres durchsetzen. So wurden in der Vergangenheit schon öfters Alkoholverbote …
Mit Wasser „trocken“ werden
Mit Wasser „trocken“ werden
Gesundheitsakademie und Klinik St. Lukas Bad Griesbach startet mit einem dreiwöchigen Entzugskonzept gegen Alkoholabhängigkeit Bad Griesbach (15.04.05) – Suchtexperten im niederbayerischen Kurort Bad Griesbach (Kreis Passau) haben ein bundesweit einzigartiges Entzugskonzept gegen Alkoholabhängigkeit entwickelt. In der Gesundheitsakademie St. Lukas sollen …
Bild: Zukunftsweisende Öffnungsperspektive für Handel und GastronomieBild: Zukunftsweisende Öffnungsperspektive für Handel und Gastronomie
Zukunftsweisende Öffnungsperspektive für Handel und Gastronomie
… erhalten“, erklärt Frank Hitzschke, Bereichsleiter Citymanagement bei der WMG.„Der Handel und die gastronomischen Betriebe haben bereits im letzten Jahr umfassende Hygiene- und Präventionskonzepte entwickelt und umgesetzt, die ein sicheres Einkaufen während der Pandemie zu jeder Zeit gewährleistet haben“, betont Michael Ernst, Center-Manager der designer …
Haltestellen in Karlsruhe haben Verbesserungsbedarf
Haltestellen in Karlsruhe haben Verbesserungsbedarf
Die Fraktionsgemeinschaft Freie Wähler und FÜR Karlsruhe setzt sich für eine räumliche Erweiterung des Alkoholverbotes am Werderplatz in der Südstadt ein.„Schon  vor Corona sind viele Beschwerden von Anwohnerinnen und Anwohner und Gewerbetreibenden bei uns eingegangen, die weitere Maßnahmen gefordert haben. Die vielen Maßnahmen, die seit 2009 angestoßen …
Bild: RECHTLEGAL - Newsticker 32/2006 vom 22.08.2006Bild: RECHTLEGAL - Newsticker 32/2006 vom 22.08.2006
RECHTLEGAL - Newsticker 32/2006 vom 22.08.2006
… der Vermieter die Kosten, die auf leerstehende Wohnungen entfallen, selber tragen und darf diese nicht auf die übrigen Mieter abwälzen. Verkehrsrecht - absolutes Alkoholverbot für Fahranfänger Für Fahranfänger in der Probezeit plant die Bundesregierung ein absolutes Alkoholverbot. Der entsprechende Gesetzentwurf soll bereits in Arbeit sein, spätestens …
Bild: Politische Themen in der DiskussionBild: Politische Themen in der Diskussion
Politische Themen in der Diskussion
Bei Mautgebühren, Umweltzonen, Tempolimit und Alkoholverbot haben deutsche Autofahrer eine klare Vorstellung, wie eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstitutes TEMA-Q ergab. Die Mehrheit der Autofahrer zeigt sich umweltbewusst: Die seit 2008 eingeführten Umweltzonen in einigen deutschen Städten stoßen bei 60% der Befragten auf Zustimmung. …
Alkoholverbot auf Skipisten
Alkoholverbot auf Skipisten
Bürgerinitiative „Alkoholverbot auf Skipisten!“ Die Bürgerinitiative „Alkoholverbot auf Skipisten“ fordert das Verbot des Ausschanks von alkoholischen Getränken im Bereich der Skilifte insbesondere von Mittel- und Bergstationen. Am 30.08.2008 ist die Bürgerinitiative „Alkoholverbot auf Skipisten“ gegründet worden. Hintergrund ist die Tatsache, dass in …
Bild: Hotze Rechtsanwälte - Fachanwalt für Arbeitsrecht: Alkoholkonsum während der ArbeitszeitBild: Hotze Rechtsanwälte - Fachanwalt für Arbeitsrecht: Alkoholkonsum während der Arbeitszeit
Hotze Rechtsanwälte - Fachanwalt für Arbeitsrecht: Alkoholkonsum während der Arbeitszeit
… Verantwortung gezogen werden. Von Harald Hotze, Fachanwalt für Arbeitsrecht und Strafrecht aus Frankfurt am Main. Unternehmen haben oftmals ein ausdrückliches Alkoholverbot im Betrieb in Arbeitsverträgen, Betriebsvereinbarungen oder Arbeitsanweisungen niedergeschrieben. Wiederholte Verstöße hiergegen können nach vorheriger Abmahnung eine Kündigung rechtfertigen. Aber …
ADAC-Forderung: Alkoholverbot für Fahrer von Reisebussen
ADAC-Forderung: Alkoholverbot für Fahrer von Reisebussen
13.06.2003 - Nach den schweren Busunglücken in den vergangenen Wochen fordert der ADAC jetzt ein generelles Alkoholverbot für die Fahrer von Reisebussen. Busfahrer unterliegen derzeit lediglich den gesetzlichen Bestimmungen wie jeder Privatmann auch. Busfahrer im Linienverkehr dürfen während ihres Dienstes und der Dienstbereitschaft dagegen keine alkoholischen …
Sie lesen gerade: Suchtexperten fordern Präventionskonzepte statt nur Alkoholverbot in der City