(openPR) Wer kennt das nicht: Der eigene Rechner spinnt mal wieder. Schnell ein Anruf im IT-Support, die sollen es richten. Aber was jetzt? Effizientes Arbeiten ist nicht möglich, Unzufriedenheit und ein Gefühl der Ohnmacht kommen auf. Wird derselbe Vorgang um den Faktor tausend potenziert, beschreibt er in etwa, was bei einer großen Systemveränderung oder Neueinführung im Unternehmen in einem solchen Fall passiert. Laut einer Change Management Studie von Capgemini-Consulting fällt die Arbeitskraft jedes vierten Mitarbeiters auf diese Weise aus: Schuldzuweisungen vergiften das Betriebsklima, Millionen-Verluste im zwei- oder dreistelligen Bereich drohen. Ein Horrorszenario für Unternehmen und Projektleiter.
Insbesondere IT-Projekte im Mittelstand stehen unter enormem Erfolgsdruck und scheitern dann häufig an menschlichem Versagen. Gut, wer in solchen Fällen ein As im Ärmel hat: Begleitendes Coaching heißt das Stichwort. „Häufig mangelt es den Projekt-Verantwortlichen an Führungskompetenz, Zieldefinitionen und einfachen Methodenkenntnissen“, weiß Eveline Lehnert, Expertin für System-Einführungen. „Viele greifen zudem auf eine Projektmanagement-Software zurück, die viel zu komplex ist. Wenn die Methodenkompetenz da ist, reichen im Grunde Papier und Stift aus, um die nötigen Prozesse abzubilden“, erläutert Lehnert weiter. Gemeinsam mit der Diplom-Psychologin Jutta Fandler gibt die Umstellungsspezialistin aus Bremen Unternehmen daher einfaches Handwerkszeug an die Hand und unterstützt den internen Projektleiter in dessen Projektarbeit.
„Ähnlich wie ein Fußballtrainer muss der Projektleiter sein Team motivieren und auf ein gemeinsames Ziel einschwören“, erklärt Jutta Fandler. Unumgänglich sei daher fundiertes Know-how in den Bereichen Mitarbeitermotivation und -führung sowie Teamorganisation. Wichtig dabei: Je komplexer das Projekt, desto wichtiger sind einfache und klare Strukturen. Alles andere stiftet Chaos und belastet den Arbeitsalltag zu einem nicht unerheblichen Teil. Immerhin opfert jedes Teammitglied laut Statistik mindestens ein Drittel seines täglichen Arbeitspensums für ein Projekt.












